Auch diese Woche wurde viel Geld in Virtual Reality investiert. So wurde beispielsweise bekannt, dass NextVR, ein VR-Livestreaming-Unternehmen, über 30 Millionen Dollar erhält. Und dass auch Oscar-Preisträger Kevin Spacey in VR investiert. Zudem sorgten eine ultra-portable VR-Brille für iPhones und ein 360°-Video vom New Yorker Broadway für Schlagzeilen.
NextVR erhält 30.5 Millionen Dollar (variety.com)
Eine Gruppe von Investoren, darunter Time Warner und Comcast, hat über 30 Millionen Dollar in das VR-Livestreaming-Startup NextVR investiert. NextVR sorgte in letzter Zeit für Schlagzeilen, als das Unternehmen unter anderem die Präsidentschaftsdebatte der US-Demokraten und das Eröffnungsspiel der NBA live in VR streamte.
Dieses iPhone-Case ist auch eine VR-Brille (engadget.com)
Mit Cardboard hat Google zwar eine extrem kostengünstige VR-Brille entwickelt, sehr portabel und langlebig sind die Dinger aber nicht. Zi Wang hat dieses Problem erkannt und eine auf Cardboard basierende VR-Brille entwickelt, die gleichzeitig ein iPhone-Case ist. Hier geht’s zur Kickstarter-Kampagne.
TED Talk: “The future of journalism? Virtual reality” (ted.com)
“What if I could present you a story that you would remember with your entire body and not just with your mind?” fragt die Journalistin Nonny de la Peña zu Beginn ihres TED Talks. Seit einigen Jahren entwickelt sie VR-Reportagen, welche News-Themen besser erlebbar machen sollen. Bei solchen immersiven Inhalten sei es besonders wichtig, sich an journalistischen Standards zu orientieren.
Marriott setzt im Marketing auf Virtual Reality (forbes.com)
In einem Interview mit Forbes spricht Michael Dail, Marriotts VP of Brand Marketing, über seine Erfahrungen mit VR-Marketing: “We were intrigued by the possibilities of virtual travel, transporting people to the streets of London or Beijing, or the beaches of Hawaii, and seeing where that led.” Er ist überzeugt davon, dass Virtual Reality dabei helfen kann, die Marke zu positionieren: “As a branding tool, it provides a genuine benefit to consumers.” Doch nicht nur beim Markenaufbau, sondern auch beim Abverkauf sieht er grosses Potenzial: “Every virtual trip increases the demand for physical travel. We’ve found people have a higher desire for travel after a virtual reality experience.“
Wie sieht die VR-Werbung der Zukunft aus? (nytimes.com)
Während Virtual Reality immer mehr zur Mainstream-Technologie wird, fragt sich die New York Times, wie Werbung in diesem neuen Medium aussehen wird. “The most effective ads will probably be interactive, because there is no multitasking while wearing a headset”, schreibt der Autor. Er lässt unter anderem Adrian Slobin zu Wort kommen, den Global Innovation Lead bei SapientNitro. “VR is a way to create intense moments and rich, enveloping experiences that can help bolster a brand’s story,” sagt dieser. Viele Werber sehen in Virtual Reality die Möglichkeit für einen ganz neuen Approach, Werbung zu machen – denn VR sei das intimste Medium, das es gibt.
The Lion King in Virtual Reality (wired.com)
Disney hat ein 360°-Video von seinem Musical “The Lion King” veröffentlicht. Damit wird zum ersten mal eine Broadway-Show in VR zugänglich. Während der Song “The Circle of Life” performt wird, erlebt der Betrachter das Musical aus verschiedenen Perspektiven und ist dabei mitten unter den Schauspielern.
VR hilft Neurochirurgen (vrodo.de)
Das Startup Surgical Theater hat eine Software entwickelt, die auf Basis von CT- und MRT-Scans ein 3D-Modell des Gehirns errechnet, das dann mit einer Virtual-Reality-Brille “begangen” werden kann. Dies hilft Neurochirurgen bei der Vorbereitung der Operation und der Beratung ihrer Patienten, aber auch während und nach dem Eingriff, um ihre Arbeit zu überprüfen. Der UCLA-Neurochirurg Dr. Neil Martin: “Man erkennt jede kleine Öffnung im Schädel, durch die ein Nerv läuft. Ich bin virtuell im Gehirn meines Patienten, laufe und schwebe darin herum”.