Das Vision-Pro-Fieber greift um sich: Am 2. Februar erhalten die ersten Vorbesteller ihre Apple Vision Pro. Journalist:innen von verschiedenen Medien hatten bereits in den letzten Tagen die Möglichkeit, das Gerät zu testen. Und in der Schweiz berichtete die NZZ am Sonntag über die Apple-Brille – natürlich nicht, ohne bei Bandara nachgefragt zu haben.
Erste Reviews zur Apple Vision Pro
Ein ausführliches Review zur Apple Vision Pro gibt es bei «The Verge»: Gemäss Chefredaktor Nilay Patel ist die Brille «magic, until it’s not». Will heissen: Display, Handtracking und Software seien besser als bei jeder anderen XR-Brille – aber halt trotzdem nicht perfekt, was zum Beispiel störe wenn das Handtracking plötzlich nicht akkurat sei oder wenn der Video-Passthrough bei schlechten Lichtverhältnissen leicht unscharf werde. Eine Review-Übersicht gibt’s beim Guardian.
Am Sonntag hat übrigens auch die NZZ über die Apple Vision Pro geschrieben – und hat sich für den Artikel auch mit Bandara unterhalten.
Den Amazonas im Metaverse entdecken
Das Global Collaboration Village nutzt Extended-Reality-Technologien, um immersive Erlebnisse im Amazonas zu schaffen und die Bedeutung der Region zu betonen. Die Initiative des Weltwirtschaftsforums in Zusammenarbeit mit Accenture und Microsoft hat das Ziel, das Umweltbewusstsein zu schärfen und indigene Stimmen zu verstärken, um deren Interessenvertretung voranzutreiben. Durch ein immersives kulturelles Erlebnis im Metaversum können Menschen aus aller Welt den Amazonas virtuell erkunden und dabei die visuelle Kunst, den Tanz, die Musik und die gesprochene Sprache der indigenen Gemeinschaften erleben.
Porsche nutzt MR-Produktpräsentationen
Produktpräsentationen und technische Briefings werden bei Porsche mittels Mixed Reality gehalten. Ingenieure und Journalisten interagieren dabei in Workshops mit virtuellen Elementen mittels eines Headsets. So können Fahrzeuge auch in Originalgrösse betrachtet werden, ohne direkt vor Ort zu sein.
Microsoft Teams unterstützt die Meta Quest
VR-Meetings sind nun mittels Microsoft Mesh in Teams möglich. Die immersiven Meetings bieten räumliches Audio sowie anpassbare 3D-Umgebungen.
VR für Astronautentraining
Eine Virtual-Reality-Experience zielt darauf ab, das Astronautentraining flexibler zu gestalten und den Bedarf an grossen Schwimmbecken zu reduzieren. Das Training für angehende Astronauten findet typischerweise in riesigen, nachgebauten Schwimmbädern statt, da die Schwerelosigkeit des Weltraums gut im Wasser simuliert werden kann. Die Anwendung kombiniert eine Taucherbrille mit einem VR-Headset, um eine realitätsnahe Weltraumumgebung zu erschaffen. Astronauten können durch das Headset in einen virtuellen Raum eintauchen, sich entlang einer simulierten Raumstation bewegen und ihre Perspektive ändern. Die grösste Herausforderung bestand darin, das Headset wasserdicht zu machen und das Tracking im Wasser zu verbessern. Nach der Vorstellung im Dezember steht im Mai ein erster Test im ESA-Astronautenzentrum in Deutschland an.
Die VR-Brille als Fitnessstudio
Puma und Meta präsentieren das angeblich kleinste Fitnessstudio der Welt. Damit soll gezeigt werden, wie man sich dank Virtual Reality selbst auf begrenztem Raum fit halten kann. Die Aktion findet Anfang Februar in Berlin statt und wird von BBDO Germany unterstützt, bei der Besucher ein 15- bis 20-minütiges Probetraining mit verschiedenen Fitnessangeboten wie Boxen und Zumba absolvieren können. Dies geschieht zeitgleich mit der bevorstehenden Einführung des Apple Vision Pro VR-Headsets, das als bahnbrechend betrachtet wird und die Marketinglandschaft revolutionieren könnte.