Diese Woche zeigen wir spannende Anwendungen aus dem Bereich Augmented Reality: Die Möglichkeit, die Flugbahn der ISS zu verfolgen und der Nutzen von AR im Gesundheitswesen. Dazu berichten wir über die ambitionierten Metaverse-Pläne aus Finnland.
Raumstationen entdecken mit Augmented Reality
Eine neue AR-App namens «Spot the Station» ermöglicht den Usern, die International Space Station (ISS) zu verfolgen, indem sie die Flugbahn der ISS mit der Kamerasicht des Smartphones überlagert. An der Entwicklung war unter anderem Solwey Consulting, ein in Austin ansässiges, von Frauen gegründetes Unternehmen, beteiligt.
Effizienteres Arbeiten dank AR im britischen Gesundheitswesen
Ein Schulungszentrum für Sozialpflege in Devon, Grossbritannien, hat Augmented Reality (AR) eingeführt, um die Belastung der Mitarbeiter zu reduzieren und die Koordination zu verbessern. Der von der Stadtverwaltung betriebene Devon Training Hub testete den Einsatz von Microsofts HoloLens AR-Headsets, um den Verwaltungsaufwand zu minimieren. Mitarbeiter können nun sofort miteinander in Kontakt treten und die Technologie soll dazu beitragen, die Nachfrage des National Health Service (NHS) zu bewältigen.
Finnland möchte bis 2035 «Metaverse Global Leader» sein
Das skandinavische Land glaubt ans Metaverse und setzt darauf. Bis ins Jahr 2035 möchte Finnland eine Führungsrolle in diesem Bereich haben. Die Schweiz mischt mit der Swiss Metaverse Association ebenfalls mit und möchte in Sachen KI eine führende Rolle einnehmen.
Neuer Ganzkörper-Tracker von HTC
HTC präsentierte auf der GDC 2023 (Game Developer Conference 2023) den Vive Ultimate Tracker, ein Inside-Out-Tracking-Device für die VR-Brillen Vive XR Elite und Vive Focus 3 – ein Ganzkörpertracking, mit dem durch ein Headset und zwei Controller 6 Punkte simultan in Echtzeit verfolgt werden können (Kopf, Hände, Taille und Füsse). Anders als vorherige Tracker nutzt das System optisches Tracking anstelle von SteamVR-Basisstationen und plant zukünftige Unterstützung für OpenXR/SteamVR-basierte PC-VR-Setups. Mit zwei Kameras verfolgt der Vive Ultimate Tracker präzise den Standort im 3D-Raum und ermöglicht die Anbindung von bis zu fünf Trackern pro Headset für eine Mehrpunkt-Ganzkörperverfolgung.
Virtuell über das antike Rom fliegen
Rome Reborn, ein digitales 3D-Modell der antiken Metropole im vierten Jahrhundert, wurde vor dreizehn Jahren eingeführt und hat sich seitdem weiterentwickelt. Die kürzlich veröffentlichte Version 4.0 integriert computergenerierte Rekonstruktionen mit aktuellen Aufnahmen von Ruinen in Rom. Diese Vergleichsmöglichkeit ermöglicht es, Detailverbesserungen und den Realismusgrad zu bewerten. Mit jeder Überarbeitung wird die virtuelle Ewige Stadt authentischer und weniger wie ein Videospiel, wobei die neueste Version auch in der Virtual-Reality-App Yorescape erlebt werden kann.