Nach dem erfolgreichen Start von Sonys Playstation VR gibt es diese Woche weitere News von der Hardware-Front: Der chinesische Techkonzern Xiaomi kündigte eine VR-Brille an, Google arbeitet anscheinend an einem Standalone-Headset und Onix kündigte die “Pulsar” an, eine VR-Brille für den Premiummarkt, die modular aufgebaut ist. Zudem kann Googles “Daydream View” ab sofort vorbestellt werden. Und gemäss dem Technologieunternehmen Qualcomm soll es auch mit dem Design bald vorangehen: “In einigen Jahren werden VR-Brillen kaum mehr anders aussehen als die Brille, die ich gerade trage”, sagte der Qualcomm-Vizepräsident Raj Talluri.
Xiaomi lanciert VR-Brille (roadtovr.com)
Der chinesische Smartphone-Hersteller hat im Rahmen einer Produktepräsentation in Peking ein Mobile VR Headset vorgestellt, das mit verschiedenen Xiaomi-Geräten funktioniert. Analog der Samsung Gear VR sind in der “Mi VR” eigene Sensoren verbaut, um die Kopfbewegungen des Nutzers mit möglichst wenig Latenz tracken zu können. Die VR-Brille kostet umgerechnet nur etwa 30 Franken, wird aber vorläufig nur in China ausgeliefert.
Arbeitet Google an einer VR-Brille mit Eye-Tracking? (engadget.com)
Gemäss einem Bericht der Tech-Plattform Engadget arbeitet Google an einem Standalone-Headset, das über Eye-Tracking verfügt und die Umgebung vor dem Benutzer mit Sensoren erfasst und diesem innerhalb der Brille anzeigt. So soll die echte Umgebung mit digitalen Objekten ergänzt werden können, ähnlich wie bei Mixed-Reality-Headsets. (Im Gegensatz zu Geräten wie der Microsoft Hololens deutet der Bericht aber darauf hin, dass der User die reale Welt nicht direkt bzw. durch eine Scheibe sieht, sondern dass diese digital nachgebaut wird.)
Ärzte lenken Patienten mit VR von Schmerzen ab (vrodo.de)
Das texanische Unternehmen Oncomfort setzt auf Virtual Reality, um Patienten von Schmerzen und Sorgen abzulenken. Es gibt beispielsweise ein VR-Spiel für Kinder, die eine Chemotherapie über sich ergehen lassen müssen. Oder eine für Patienten mit Krampfadern. Gemäss dem Kardiologen Dr. Fadi Alameddine könne mit VR-Brillen das Angst- und Schmerzlevel der Patienten um 60 bis 70 Prozent reduziert werden.
VR-Streaming von Sportevents geht in Serie (vrodo.de)
Das amerikanische Startup NextVR sorgte im Bandara VR Briefing schon öfters für Schlagzeilen, sei es mit der Übertragung von Sportveranstaltungen wie einem Bundesliga-Spiel oder mit Funding-Runden. Jetzt hat das Unternehmen mit der amerikanischen Basketball-Liga NBA einen Deal abgeschlossen, dass in der kommenden Saison über 30 Spiele in VR übertragen werden. Aktuell gibt es die NextVR-App für die Gear VR, Versionen für die HTC Vive und die Oculus Rift sollen aber bald folgen.
Erstes VR-Center in Zürich (vrnerds.de)
Nach erfolgreich abgeschlossener Betaphase eröffnet am 1. November in Zürich das erste Virtual Reality Center mit Fullbody-Tracking. Gespielt wird auf einer 150 Quadratmeter grossen Fläche. Zur Zeit gibt es ein Escape-Room-Szenario, bald sollen ein Shooter und eine Horror-Welt integriert werden. Weitere Informationen gibt’s unter vr-center.ch.