Augmented Reality könnte in Zukunft eine Rolle bei der Bekämpfung von Krebs spielen. Google arbeitet an einer AR-Anwendung für die Hautkrebsdiagnose. Auch in der Automobilbranche sorgt AR für Schlagzeilen: Audi und Porsche setzen die Technologie zur Qualitätssicherung ein.

 

Google kombiniert AI mit AR für die Erkennung von Krebszellen

Am Jahrestreffen der American Association for Cancer Research (AACR) hat Google einen Prototyp seines Augmented-Reality-Mikroskops vorgestellt. Das Gerät besitzt eine Kamera, welche die Gewebeproben aufnimmt und diese dann mittels künstlicher Intelligenz auf einem Rechner in Echtzeit auf Krebszellen analysiert. Verdächtige Zellen werden dann mittels AR-Funktionalität hervorgehoben. Somit können die Pathologen sofort sehen, ob eine Zelle betroffen ist und diese genauer untersuchen. Mit diesem Vorhaben will Google die Chance verringern, dass Krebszellen durch überdeckendes Gewebe übersehen werden.

Porsche und Audi nutzen AR zur Qualitätssicherung

Die deutschen Automobilhersteller Porsche und Audi nutzen Augmented Reality in der Fertigung. Dabei wird mittels AR-App auf einem Tablet ein CAD-Modell mit dem gerade produzierten Auto verglichen, so werden u.a. Formabweichungen unmittelbar erkennbar und damit die Produktionsqualität sichergestellt.

 

Oculus speichert keine nutzerspezifischen Bewegungsdaten

Nach dem jüngst bekannt gewordenen Datenskandal von Facebook und bedingt durch die neue EU-Datenschutzverordnung hat nun auch die VR-Sparte Oculus mehr Transparenz geschaffen. VR-Anwendungen sammeln Bewegungsdaten lediglich in anonymisierter Form. Eine wichtige Klarstellung, da solche Bewegungsdaten – mit dem Facebook-Profil des Nutzenden kombiniert – zu noch detaillierteren Personenprofilen führen würde.

 

VR-Brillen als Unterhaltung für Lang- und Mittelstreckenflüge

Bei Lang- und Mittelstreckenflüge kommt es vor allem bei Economy-Plätzen vor, dass Passagiere sich mit der Zeit eingeengt fühlen und unruhig werden. Um diesem Problem entgegenzuwirken, experimentieren erste Airlines mit VR-Brillen, welche den Passagieren helfen sollen, die engen Platzverhältnisse an Bord zu vergessen. Die Brillen sollen für bis zu 25 Franken pro Flug ausgeliehen werden.

 

ÖAMTC setzt VR-Technologie für Fahrtechniktraining bei der Führerscheinausbildung ein

Der österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club hat in Zusammenarbeit mit Samsung die Gear-VR-App «Samsung Drive» entwickelt. Mit dieser werden Jugendliche bei der Führerscheinausbildung auf Gefahren aufmerksam gemacht, welche durch Ablenkungen während dem Autofahren auftauchen können. Ein Beispiel sind Ablenkungen durch das Mobiltelefon. Die Jugendliche werden bei der Führerscheinausbildung mittels der Gear VR-Brille verschiedene virtuelle Szenarien auswählen und erleben können. Mit dieser App kann somit das Bewusstsein der Schüler stärker auf potenzielle Gefahren und deren Konsequenzen sensibilisiert werden.

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