Vor 30 Jahren, am 9. November 1989, fiel die Berliner Mauer. Zu diesem Ereignis gibt’s die App «MauAR», mit welcher man – Augmented Reality sei dank – eine Zeitreise zurück ins geteilte Berlin machen kann. Auch die aktuelle Politik ist ein Thema im heutigen Bandara-Briefing: Studenten aus Hong Kong haben eine VR-App entwickelt, mit welcher man die Proteste hautnah erleben kann.
AR-App erinnert an die Berliner Mauer
Die Augmented-Reality-App «MauAR» bringt die Berliner Mauer zurück: Zeigt man mit dem Smartphone oder Tablet auf einen Ort, wo damals die Mauer stand, erscheint diese in Augmented Reality. Man sieht, wie die sich die Mauer im Verlauf der Jahre verändert hat und wie sich das Leben daneben abgespielt hat.
Adobe lanciert Photoshop Camera mit AR und AI
Eine neue Smartphone-App von Adobe soll die mobile Bildbearbeitung revolutionieren: «Photoshop Camera» nutzt AI, um Objekte und Motive in Bildern zu analysieren und bietet anschliessend eine Reihe von Optimierungen und Effekten an. Zum Beispiel kann der Nachthimmel bei einer Stadtaufnahme ausgetauscht oder mit AR-Effekten ergänzt werden. Für die AR-Effekte arbeitet Adobe mit ausgewählten Künstlern wie Billie Eilish zusammen. Die App erscheint für iOS und Android, ist aktuell aber erst in einer Vorschauversion verfügbar.
Virtual Reality bringt Abenteuer ins Altersheim
Immer mehr Alters- und Pflegeheime nutzen Virtual Reality, um Senioren virtuell an andere Orte reisen zu lassen. Insbesondere bei Demenz-Patienten zeigt die Technologie grosses Potenzial. «VR has the capability of creating emotionally evocative experiences», sagt Albert Rizzo von der University of Southern California. «Your worst nightmare when you get older is that you’re going to end up in a home and you’re going to see the same four walls all the time.»
Mark Zuckerberg erneuert sein Commitment zu VR
Vor einem Jahr sagte Facebook-Chef Zuckerberg, dass er mit Oculus eine Milliarde Menschen in die virtuelle Realität bringen will. Bei einem Earnings-Call mit Journalisten letzte Woche erneuerte er seine Ansage, dass er VR in den Massenmarkt bringen will. Das dauere zwar etwas länger als usprünglich gedacht, aber Oculus wolle weiter investieren, bis die Technologie in der breiten Masse angekommen ist.
Mit VR mitten in den Protest von Hong Kong
Um das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit für die Proteste zu schärfen, hat eine Gruppe von Hong Konger Studenten eine VR-Simulation entwickelt, welche den Nutzer den Protest hautnah erleben lässt. «In the game, it allows you to experience what crisis the frontline protestors might have been through,» sagt der Lam aus dem Entwickler-Team. «For example, getting arrested, getting hit by a bullet, and needing to stay away from the danger of tear gas canisters.»