Die letzte Woche war geprägt von neuen Augmented-Reality-Anwendungen: Zara macht seine Schaufensterpuppen zu AR-Modellen, Ebay erleichtert mit AR das Kalkulieren von Versandkosten und Porsche nutzt die Technologie, um sein neues Elektroauto zu präsentieren. Auch aus der Schweiz gibt es AR-News – und zwar von Bandara.
L’Oreal kauft Augmented-Reality-Firma
Der Kosmetikhersteller L’Oreal kauft den AR-Spezialisten Modiface der einige vielversprechenden Patente im Bereich AR besitzt. Damit verbunden ist die Ambition, neue Kosmetikprodukte und Frisuren virtuell am eigenen Kopf über eine App visualisieren zu können. Die Kundschaft spart dabei Zeit und kann eine breitere Produktpalette testen.
Augmented-Reality-App erweckt Immobilienmagazin zum Leben
Auch Bandara sorgte diese Woche für AR-Schlagzeilen: Wir haben für die Immobilienentwicklerin Fortimo Group AG eine Smartphone-Applikation entwickelt, welche das Firmenmagazin «Fortissimo» mit 3D-Inhalten anreichert. Horizont, Persönlich und die Werbewoche berichten.
Zara setzt auf Augmented Reality in Shops
Zara lockt die Kundschaft mit einer bald erscheinenden AR-App in 120 Flagship Stores. Mit der App kann die die Smartphone-Kamera auf eine Schaufensterpuppe in einem Zara-Shop gerichtet werden kann und diese mit verschiedenen Kleidungsstücken des Modehauses ausgestattet werden kann. Im Anschluss können die Artikel direkt in der App gekauft werden.
Hier ein Bericht von «The Verge»:
Uber patentiert VR-Entertainment während autonomen Fahrten
Wenn in Zukunft Autos ohne Fahrer auskommen stellt sich die Frage, was der Fahrer während der Fahrt macht: Uber zeigt mit zwei Patenten, wie Passagiere mit der Fahrt synchronisierte Inhalte immersiv erleben könnten. Die geschützte Anwendung wird im Patentantrag folgendermassen erläutert: «Most people travel the same routes at the same times of day over and over again and are interested in using their travel time for something other than looking at whatever is currently visible out of the vehicle’s windows».
Ebay hilft Händlern in den USA mit AR-Technik
Die Online-Plattform Ebay macht ihren Kunden das Leben leichter und rollt ein neues Feature in seiner Smartphone-App aus, mit dem mittels AR die Grösse von Paketen bestimmt werden kann.. Damit können die Versandkosten in Echtzeit kalkuliert werden.
Porsche zeigt sein Elektroauto in AR
Bis 2020 soll der E-Porsche auf den Markt kommen. Heute schon können sich Interessierte dank einer AR-Applikation (iOS/Android) ein Bild von den Vorzügen des Konzeptwagens «Mission E» machen. Die App-Nutzer können das 3D-Modell mit ihrer Wunschfarbe versehen und in ihrer Umgebung anzeigen lassen. Zudem ist ein Blick unter die Karosserie auf die Antriebs- und Batterietechnologie möglich. Und auch interaktive Probefahrten erlaubt die App.
Google investiert in Augmented Reality
Das UK-Unternehmen Blue Vision Labs erhält von verschiedenen Investoren 14,5 Mio. US-Dollar, mit Google als Lead-Investor. Das Unternehmen arbeitet seit 2011 an der Möglichkeit, AR-Experiences zu teilen. Smartphone-Benutzer können auf der Plattform digitale Nachrichten oder Bewertungen hinterlassen, welche an reale Orte gebunden sind. Durch die Kombination von maschinellen Sehverfahren und 3D-Stadtkarten soll eine Ortungsgenauigkeit von wenigen Zentimeter möglich werden.
Magic Leap veröffentlicht Tools für Entwickler
Im Rahmen der Game Developer Conference (GDC) in San Francisco hat das Mixed-Reality-Startup seine SDK zugänglich gemacht. Ebenfalls an der GDC gab HTC bekannt, dass das neue VR-Headset «Vive Pro» Anfang April erscheint. Die Brille bietet gegenüber der alten Version eine höhere Bequemlichkeit und Auflösung.