Diese Woche sorgten nicht nur bekannte Player wie Facebook, Magic Leap oder Mozilla für Schlagzeilen, sondern auch die österreichischen Volksbanken, die Virtual Reality in der Ausbildung ihrer Mitarbeiter einsetzen.
Volksbanken setzen auf VR-Training
Die Volksbank Akademie ist für die Ausbildung von rund 4’000 Mitarbeitern der österreichischen Volksbanken verantwortlich und setzt dabei neu Virtual Reality ein. In der VR-Anwendung werden Beratungssituationen realitätsnah simuliert. So können Mitarbeitende aufgrund der gewählten Interaktionen unterschiedliche Gesprächsverläufe erlernen.
Mozilla lanciert VR-/AR-Browser
Gemäss einem Blogbeitrag arbeitet Mozilla an einem neuen, plattformübergreifenden Browser für VR- und AR-Headsets. Dieser soll speziell für die Anforderungen immersiver Technologien entwickelt werden, auf verschiedenen Plattformen laufen und – für Mozilla selbstverständlich – auf Open-Source-Basis publiziert werden.
IPO von VR-Brillenanbieter StarVR
Der Anbieter der hochwertigen VR-Brille StarVR plant den Börsengang in Taiwan. Hinter der Firma steht ein Joint Venture zwischen Acer und Starbreeze. Nun soll die Firma, welche auch VR-Arcades wie IMAX VR oder SEGA Game Centers zu ihren Kunden zählt, ab Mitte April für weitere Investoren zugänglich zu sein.
Facebook Spaces bringt originalgetreue Avatare
Die Social-VR-Anwendung von Facebook kriegt ein Update: Neu können Besucher lebensechtere Avatare erstellen. Damit soll die VR-Experience verbessert werden, da das eigene Selbst virtuell besser repräsentiert wird. Hierzu hat Facebook ein grosses Team aus den Bereichen Filmanimationen, Grafik- und Game-Design sowie Mathematik mit der Überarbeitung betraut. Zusätzlich können die Anwender aus einer Vielzahl von Optionen das äussere Erscheinungsbild auswählen und kriegen dank maschinellem Lernen auch Vorschläge zum passenden Look.
Magic Leap fordert: Aufbewahrung der AR-Brille im Safe
Laut Bloomberg haben erste ausgewählte Entwickler die AR-Brille «Magic Leap One» erhalten und können nun an Inhalten für die neue AR-Platform arbeiten. Die Entwickler müssen allerdings, laut dem Bericht von Bloomberg hohen Sicherheitsanforderungen gerecht werden und die AR-Brille im Safe aufbewahren. Magic Leap plant die Brille noch dieses Jahr auf den Markt zu bringen. Bei der Veröffentlichung der Entwicklerumgebung Lumin wurde bekannt, dass die AR-Brille nicht nur Roomtracking beherrscht, sondern auch Hand-Gesten erfassen kann und mit Eye-Tracking ausgestattet ist.
AR-Startup gewinnt namhafte Investoren und sichert sich 10 Mio. US-Dollar
Investoren wie Index Ventures, First Round Capital oder Kleiner Perkins statten die junge Firma Ubiquity6 mit frischem Series-A-Kapital aus. Das Startup arbeitet an Software für 3D Mapping, Photogrammetrie, Lokalisierung mehrerer Benutzer und Deep Learning für die Erkennung der Umgebung. Der Video unten zeigt die aktuelle App im Einsatz und damit die Funktionsweise: «It lets you turn any physical location into a space for all kinds of shared experiences.»