Nutzen wir in Zukunft Augmented Reality vor dem Möbelkauf und erkennen dabei, ob die Möbel im trauten Heim wirklich eine gute Falle machen? IKEA ermöglicht genau dies ab Herbst mit einer AR-App in Zusammenarbeit mit Apple.
IKEA: Möbelkauf mittels AR-App von Zuhause (vrodo.de)
IKEA und Apple arbeiten zusammen an einer AR-Anwendung die es nach dem Launch von iOS 11 (im Herbst) erlaubt, im eigenen Zuhause Möbel virtuell zu platzieren. Dazu muss der Raum mittels iPhone fotografiert werden, worauf rund 500-600 3D-Modelle von Möbelstücken in den eigenen vier Wänden millimetergenau virtuell platziert werden können. In einer Folgeversion der AR-App sollen diese photorealistischen Möbelstücke auch gleich in der AR-App gekauft werden können.
L’Oréal nutzt VR für Decision Making im HQ (digiday.com)
Der Kosmetikhersteller, welcher 42 Brands im Bereich Haut- und Haarpflege anbietet, setzt neuerdings auf Virtual Reality, wenn es darum geht, Effizienz und Produktivität bei internen Entscheidungen zu steigern. Konkret hat L’Oréal ein «Beauty Lab» eingerichtet, in welchem mit MR-Brillen Entscheidungen betreffend Produktvermarktung, Verpackung und generelles Branding getroffen werden. Die Möglichkeit, Produkte als 3D-Renderings als Prototypen in einem simulierten Umfeld zu erleben spart dabei Zeit und Geld.
StartUp verspricht VR mit Auflösung des menschlichen Auges (technologyreview.com)
Das finnische StartUp Varjo hat eine Lösung entwickelt, welche die Auflösung von VR-Brillen so gut wie die des menschlichen Auges machen soll. Technisch gesprochen bedeutet das eine Auflösung von 70 Megapixeln pro Auge – aktuelle VR-Brillen arbeiten mit 1.2 Megapixeln. Möglich macht dies einerseits eine neue Art von Displays, welche Varjo «bionic display» nennen, andererseits ein effizientes Berechnungssystem, das mit Eye-Tracking nur denjenigen Bereich scharf darstellt, welchen der Betrachter gerade sieht. Da das StartUp Mitarbeiter von Nokia, Microsoft, Intel und Nvidia an Bord hat, stehen die Chancen gut, dass wir schon bald sehr scharfe Bilder in VR erleben können.
Deutsche Fußball-Nationalmannschaft trainiert in der Virtual Reality (vrodo.de)
In einem Pilotprojekt setzt der DFB 360°-Videos ein, damit Spieler typische Spielsituationen erlernen können und durch die permanente Wiederholung die Entscheidungsfindung auf dem realen Fussballfeld instinktiver und intuitiver wird. Eine weiteres Ziel ist es, die Konzentration der Spieler zu fördern und den Spielern in VR die Erfolge erlebbar zu machen. Diese Inhalte sollen nun Richtung interaktive Lerninhalte ausgebaut werden.
Bekanntheit von Virtual und Augmented Reality steigt markant (nielsen.com)
Das Marktforschungs-Unternehmen Nielsen hat in einem neuen Bericht Zahlen zur Bekanntheit und Kaufabsichten von VR-Systemen publiziert. Es erstaunt im Bericht nicht, dass die Verbreitung von VR-Hardware noch relativ gering ist. Jedoch wird die Hardware bei der Bevölkerung bekannter (51% im 2917 gegenüber 28% in 2016) und auch die Kaufabsichten steigen. Hier die wichtigsten Resultate.
Ulm: Stadtmarketing mittels VR (wuv.de)
Die deutsche Stadt Ulm hat als Teil des Projekts «Zukunftsstadt 2030» eine VR-Anwendung entwickelt womit die historische Altstadt von Ulm um 1890 aus der Vogelperspektive erlebt werden kann. Dabei im Einsatz ist der Ganzkörper-VR-Flugsimulator Birdly. Der Nutzer liegt dabei mit dem Bauch auf dem Simulator, trägt eine VR-Brille und steuert mit Armbewegungen den Flug über den Dächern der Stadt.
Metrics: YouTube zeigt Heatmaps bei 360°-Videos (googleblog.com)
Damit VR-Content-Anbieter mehr darüber lernen was funktioniert und was nicht, hat YouTube neue Auswertungsmöglichkeiten bekannt gegeben: So ist es nun möglich mittels Heatmaps zu erkennen, welche Bereiche in 360°-Inhalten angeschaut werden und wie lange. Diese Einblicke erlauben es Content-Produzenten, hochwertige Inhalte zu produzieren und im Marketing hilfreiche Insights zu erhalten.
Schweizer Firma setzt auf VR bei Sonnenschutzlösungen (vr-room.ch)
STOBAG, welche innovative Lösungen im Bereich Sonnen- und Wetterschutz anbietet, setzt VR ein, um ihre Lösungen zu promoten. So können potentielle Kunden in der Applikation für die HTC Vive erleben, wie STOBAG-Produkte beispielsweise im Garten oder auf der Terrasse wirken – inklusive der Möglichkeit, Farben und Textilien zu wechseln. Am Firmensitz in Muri kann ab Juli diese Experience getestet werden, STOBAG plant aber auch ihre globalen Showrooms damit auszurüsten.