Diese Woche geht’s um Geld: Lego und Sony finanzieren die Metaverse-Pläne von Epic Games mit insgesamt 2 Milliarden Dollar und Meta plant die Monetarisierung des Metaverse. Und es geht auch um Hardware – um die Quest 2 Pro und um Apples XR-Brille.
Lego und Sony finanzieren Metaverse-Pläne von Epic
Letzte Woche haben Lego und Epic Games angekündigt, dass sie gemeinsam eine kinderfreundliche Metaverse-Umgebung kreieren wollen. Jetzt ist klar, wo das Geld herkommt: Kirkbi, die Investitionsgesellschaft hinter Lego, investiert eine Milliarde US-Dollar in Epic Games (und erhält dafür 3% Anteile am Unternehmen). Und auch Sony unterstützt die Metaverse-Pläne von Epic: Die Japaner investieren eine weitere Milliarde und besitzt neu insgesamt 4.9% von Epic Games.
Kommt im Herbst die Meta Quest 2 Pro?
Im letzten Herbst hat Meta das «Project Cambria» angekündigt, eine neue Generation von VR-Brillen. Gemäss dem Tech-Analysten Ming-Chi Kuo könnte das Gerät in diesem Herbst auf den Markt kommen – als «Meta Quest 2 Pro». Die VR-Brille über eine Auflösung von 2160×2160 Pixel pro Auge verfügen und den Gesichtsausdruck der Träger:innen erkennen können.
Apple iOS 16 sei voll mit XR-Referenzen
Der Bloomberg-Autor Mark Gurman gibt einen Ausblick auf die Entwicklerkonferenz WWDC im Juni: Entgegen den ursprünglichen Plänen von Apple soll die XR-Brille dann noch nicht vorgestellt werden, es sei aber denkbar, dass es ein kleines Preview auf das XR-Betriebssystem «rOS» gebe. Denn die nächste Version des Mobile-Betriebssystems iOS, die wie immer an der WWDC vorgestellt wird, sei «chock-full of references to the headset and its interactions with the iPhone». Das lasse darauf hindeuten, dass die XR-Brille auf den Markt komme, solange iOS 16 aktuell sei – also bevor wohl an der WWDC 2023 dann iOS 17 vorgestellt wird.
Pico bringt Quest-Alternative nach Europa
An der Konferenz «Laval Virtual» lancierte das chinesische Unternehmen die Pico Neo 3 Link, ein Standalone-Headset, das – wie die Quest 2 – auch mit dem PC verbunden werden kann. Das Gerät kann ab dem 15. April vorbestellt werden, ist aber vorläufig nur in Frankreich, Deutschland, Spanien und Holland verfügbar – und in «limited quantities».
Meta testet den Verkauf von virtuellen Gütern
In einem neuen Video und Blogpost kündigt Meta-Chef Mark Zuckerberg an, dass Creators innerhalb der Metaverse-Plattform Horizon Worlds schon bald virtuelle Assets und Experiences verkaufen können. «The ability to sell virtual items and access to things inside the worlds is a new part of [the] e-commerce equation overall», sagt Zuckerberg dazu. Für Kritik sorgte der Umstand, dass insgesamt 47.5% der Einnahmen an Meta gehen.