Willkommen beim 350. Bandara-Briefing. Heute liefern wir Hardware-News von Samsung, Google, Qualcomm, Meta und Sony – und innovative VR-Anwendungen für die Diagnose von ADHS und die Wettkampfvorbereitung von Sportler:innen.
Neues XR-Headset von Samsung, Google und Qualcomm
Während der Markt gespannt auf die Ankündigung des XR-Headsets von Apple wartet, bringen sich nebst Meta auch andere Techfirmen in Stellung. So hat Samsung angekündigt, zusammen mit Google und dem Chiphersteller Qualcomm an einer neuen XR-Brille zu arbeiten. Es wurden keine Zeitpläne oder Preise genannt.
Lokaler Multiplayer-Modus für die Quest 2
An der Meta Connect im Oktober 2022 angekündigt, im Dezember für die Quest Pro veröffentlicht – und jetzt auch für die Quest 2 verfügbar: Die «Shared Spatial Anchors» von Meta ermöglichen Virtual und Mixed Reality, die man mit anderen zusammen im gleichen physischen Raum erlebt.
Gute erste Eindrücke von der PSVR 2
Ein Autor von «Mixed» konnte die zweite Generation der PlayStation VR bereits testen – und hebt acht positive und drei negative Punkte hervor. Überzeugt haben ihn unter anderem die gute Bildqualität, der Tragekomfort und die sehr einfache Installation (vor allem im Vergleich zu PC-Headsets). Gewichtigster Negativpunkt: der mit 600 Euro relativ hohe Preis.
VR-Spiel erkennt ADHS-Symptome
Die Diagnose von ADHS ist schwierig: Bis jetzt mussten Patient:innen ihre Symptome in Interviews und Fragebögen erklären und wurden unter subjektiven Beobachtungen diagnostiziert. Um die Diagnose zu erleichtern, setzen Forschende aus Finnland auf Virtual Reality und Eye-Tracking: Im VR-Game «EPELI» finden sich Proband:innen in einem virtuellen Kinderzimmer wieder und müssen alltägliche Aufgaben erledigen. Währenddessen sehen sie sich einer Reihe von Ablenkungen wie Hundegebell, Spielzeug und vielen Interaktionsmöglichkeiten ausgesetzt. Das Spiel misst, wie effizient es die Aufgaben erledigt. Die Effizienz korreliert mit dem Funktionieren im Alltag, womit Kinder mit ADHS oft Probleme haben
Virtual Reality im Spitzensport: Mehrwert für Athlet:innen
Im Spitzensport machen Nuancen oft den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage. Die Tulane University hat nun untersucht, wie Virtual Reality vor allem in der mentalen Vorbereitung den Athlet:innen helfen kann, sich optimal auf Situationen einzustellen. Der Dekan zur Studie: «For many years, we’ve often thought of training for sports as weight training and practices. Now, we’re getting into the mental side of the game, or mental wellness and focusing on the behavioral health of the student-athletes. We all need to practice self-care, and virtual reality-based mindfulness is a great way to do it.»