Nachdem die Citibank kürzlich bereits eine Analyse zum Potential des Metaverse publiziert hat und den Wert auf 13 Billionen US-Dollar bezifferte, zieht nun auch McKinsey nach und prognostiziert den Wert des Metaverse bis 2030 bei 5 Billionen US-Dollar, wobei laut den Autoren der Studie E-Commerce den grössten Teil ausmachen wird.
McKinsey: Wert des Metaverse bei 5 Billionen bis 2030
In einer neuen Studie analysiert das Beratungsunternehmen das Potential des Metaverse. DIe Autoren schreiben darin, dass sie den Gesamtwert des Metaverse bis ins Jahr 2030 bei etwa 5 Billionen US-Dollar sehen. Bereits im vergangenen Jahr 2022 wurden rund 120 Milliarden US-Dollar ins Metaverse investiert und damit mehr als doppelt so viel wie 2021. Zudem gaben 95% der befragten Führungskräfte an, dass das Metaverse innerhalb von fünf bis zehn Jahren einen positiven Einfluss auf ihre Branche haben wird und rund ein Drittel meint, dass das Metaverse ihre Branche grundsätzlich verändern wird.
Zuckerberg präsentiert Prototypen von VR-Headsets
Der CEO von Meta hat kürzlich vier Prototypen von VR-Brillen vorgestellt, die sich alle auf ein spezifisches Thema für verbesserte VR-Erlebnisse fokussieren. So soll die Auflösung und die Helligkeit der Displays verbessert werden, aber auch das Fokussieren von Gegenständen auf verschiedenen Distanzen. Zudem soll all dies noch in einer kleinen, leichten VR-Brille Platz finden. Die Prototypen existieren – und wir werden wohl in den nächsten Jahren stetig Fortschritte in der Hardware sehen.
Berufsschule nimmt VR-Training in Lehrplan auf
Die deutsche Berufsschule in Kronach bindet VR-Trainings in die Mechatronik-Ausbildung ein. Gerade das Trainieren von gefährlichen Situationen wie beispielsweise Starkstrom sollen die Lernenden so in einer sicheren Umgebung angehen können. Dass Virtual Reality gut für das Training mit Hochspannung genutzt werden kann, zeigt auch unsere entwickelte VR-Anwendung für die BKW, in welcher man Schalthandlungen an Mittelspannungsanlagen durchführt.
AR, VR und Metaverse als heisse Themen in Cannes
Am diesjährigen «Cannes Lions International Festival of Creativity» werden wieder viele kreative Inhalte aus Kommunikation und Werbung gezeigt und die immersiven Technologien sind auch dieses Jahr wieder prominent vertreten. Wir haben mit Daniel Gremli jemanden von Bandara vor Ort und können voraussichtlich im nächsten Briefing ein paar Cases vorstellen.
Das antike Rom in einer virtuellen Bus-Tour erleben
Die italienische Hauptstadt startet den ersten Virtual-Reality-Bus, welcher in einer immersiven 3D-Experience das antike Rom an wichtigen Hotspots in der Stadt sichtbar macht. Besucher:innen im elektrischen Bus sehen so durch spezielle Fenster die Visualisierungen von bekannten Gebäuden wie dem Kolosseum, Palatine Hill oder des Circus Maximus wie sie vor 2000 Jahren ausgesehen haben.
Neue AR-App von IKEA lässt eigene Möbel verschwinden
Die neue App «Kreativ» von IKEA geht einen Schritt weiter als die bisherige AR-App «Places» in welcher man IKEA-Möbel in den eigenen vier Wänden platzieren konnte. Mit Kreativ ist es nun möglich, die eigene Wohnung zu scannen, die darin platzierten Möbel digital zu entfernen und mit IKEA-Produkten zu ersetzen. Die App ist aktuell nur für iOS und nur in den USA verfügbar, soll aber bald auch global und für Android ausgerollt werden.
Manchester nutzt VR gegen Jugendgewalt
Die «Greater Manchester Combined Authority» setzt auf virtuelle Realität, um der Jugendgewalt Herr zu werden. In einem 12-wöchigen Programm können rund 1400 Jugendliche aus 31 Schulen in VR realistische Szenarien erleben, in welchen sie Dilemmas und Gewalt gegenüberstehen und lernen, damit umzugehen.
VR für OP-Trainings sehr effektiv
Eine Studie durchgeführt an der «Johns Hopkins University School of Medicine» in den USA belegt, dass das Trainieren von Operationen in VR effektiver ist, als das klassische Training mittels Videos und Text. Das VR-Training stellt darüber hinaus eine gute Alternative dar zum physischen Training an Puppen oder Menschen, so die Forscher. Dr. Dawn LaPorte, Professor der Universität meint dazu: «Although practicing with a physical SCFE model may be the most realistic method to train novice surgeons, VR training modules within Osso VR seem to yield similar radiographic accuracy and surgical technique performance while offering a more convenient method to practice surgical skills which is extremely valuable».
Chinas Tech-Gigant Tencent startet XR-Abteilung
Als einer der grössten Tech-Unternehmen Chinas zieht Tencent nun Bytedance (Tiktok, Pico) nach und beschäftigt sich nun verstärkt mit VR, AR und dem Metaverse. Berichten zufolge soll das Unternehmen eine neue XR-Abteilung eröffnet haben, in welcher bis zu 300 Mitarbeitende starten sollen. Tencent ist auch bei vielen internationalen Spieleentwicklern und auch bei Epic Games (Unreal Engine) investiert.
OxfordVR für die Behandlung von schweren psychischen Erkrankungen
Unter dem Namen «gameChange» hat die Firma OxfordVR nun eine FDA-Freigabe für ihre VR-Applikation erhalten. Die VR-Experience hilft Patient:innen mit schweren psychischen Erkrankungen in der Behandlung durch virtuelle Therapeuten. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass eine VR-Therapie die Resultate gegenüber einer Behandlung ohne VR verbessert.