Diese Woche stand ganz im Zeichen des offiziellen Launchs der Gear VR-Brille von Samsung. Die überarbeitete Konsumenten-Version der Brille ist seit Kurzem für $99 erhältlich und war vielerorts rasch ausverkauft. Dies unter anderem auch dank der sehr positiven Reviews, beispielsweise von TIME, The Verge oder dem Wall Street Journal, welches die VR-Brille als “No-Brainer” bezeichnete für alle, die bereits ein kompatibles Samsung-Gerät besitzen.
Eine TV-Werbung zur VR-Brille bringt Virtual Reality in die Stube des Mainstreams und kann auch als Auftakt gesehen werden für den Siegeszug von Virtual Reality im Jahr 2016, wie er wiederholt prognostiziert wird.
TIME kürt Google Cardboard als eine der besten Erfindungen 2015 (time.com)
Das Time Magazin hat mit dem Google Cardboard eine Virtual-Reality-Brille für die Masse als eine der besten Erfindungen 2015 gekürt. “We ask people, ‘Hey, put your smartphone in this piece of cardboard. It’s going to do something amazing,’” meint Clay Bavor, ein Verantwortlicher bei Google. “And then it does, and they’re shocked.” Mit Microsoft HoloLens wurde auch eine Augmented-Reality-Brille ausgezeichnet.
Google und Disney lancieren VR-Experience zu Star Wars (wired.co.uk)
Am 14. Dezember feiert der neue Star-Wars-Film “The Force Awakens” Premiere. Bereits am 2. Dezember erscheint eine Cardboard-Experience zum Film: “This will feature the first-of-its-kind serialized Google Cardboard Virtual Reality (VR) experience that combines a compelling story, which ties directly into the opening of Star Wars: The Force Awakens, with the very latest cutting-edge Virtual Reality technology.” Die Virtual-Reality-Inhalte werden über die Star-Wars-App für iOS und Android verfügbar sein.
New York Times: VR-Film zeigt Trauer in Paris (uploadvr.com)
Ein neues 360°-Video in der Virtual-Reality-App der New York Times lässt den Betrachter in die Strassen von Paris eintauchen und dort dabei sein, wenn Kerzen angezündet und Lieder gesungen werden, um den Opfern der Terroranschläge zu gedenken.
Apple kauft Zürcher Startup (handelsblatt.com)
Mit dem Kauf des Schweizer Startups Faceshift intensiviert Apple seine Anstrengungen im Virtual Reality Bereich. Das 2012 gegründete Unternehmen Firma nutzt eine eigene Motion-Tracking-Technologie, die auch im aktuellen „Star Wars“-Film eingesetzt wurde. Die Technologie erlaubt es, menschliche Gesichtsausdrücke in Echtzeit auf computergenerierte Avatare zu übertragen.
VR steht heute da, wo Online-Video vor 10 Jahren war (roadtovr.com)
Der ehemalige Google- und YouTube-Executive Ben Smith meint: “Make no mistake, it’s time for VR to have its big moment.” Aus diesem Grund investiert er als Venture Partner bei Winnick and Company von Los Angeles aus aktiv in VR-Startups und ist davon überzeugt, dass der Release von Oculus Rift in Q1 2016 nur der Anfang einer weiteren Beschleunigung ist.
ARTE lanciert Virtual-Reality-App (vrodo.de)
“Arte360” wurde für Android entwickelt (eine iOS-Version ist in Arbeit) und hält derzeit vier 360°-Videos bereit. Sie führen den Zuschauer auf den Mont Blanc, in eine außergewöhnliche Theateraufführung in einem Flugzeug, in die Oper oder in das Polarmeer. Den Polarmeer-Film kann man sich auch im Browser anschauen.
US-Universitäten nutzen VR zur Rekrutierung von Footballspielern (nytimes.com)
Wie wir bereits berichtet haben, nutzen diverse Football-Teams Virtual Reality für Trainingszwecke. Jetzt haben erste Universitäten die Technologie auch als Recruiting-Tool entdeckt: Um Footballspieler für die eigene Mannschaft zu gewinnen, werden 360°-Touren durch den Universitätscampus entwickelt.
Drew Jonnison, Assistant Recruiting Coordinator an der Universität Las Vegas: “From a recruiting standpoint, you can show them everything you want to show them – basically have an unofficial recruiting visit from anywhere in the country as long as they have a smartphone and they can access us on the app.”
Volvo und Microsoft bringen Autos per Augmented Reality in Showrooms (bloomberg.com)
Mit Hilfe der Hololens von Microsoft plant Volvo, seine Autos den Kunden in Showrooms auf eine Art und Weise zu zeigen, die sonst nicht möglich wäre. So kann der interessierte Kunde das Auto nicht nur in allen farblichen Variationen anschauen, sondern auch das Innenleben betrachten. Nebst diesem Showroom entwickelt Volvo auch AR-Anwendungen zum Aufzeigen und Testen von Sicherheitssystemen, sowie zur Unterstützung in der Fabrikation.