In der vergangenen Woche wurden interessante VR-Inhalte veröffentlicht: Google zeigt wie in WebVR mit Audio gespielt werden kann, eine kanadische NGO nutzt VR zur Sensibilisierung für Gefahren und eine Virtual-Reality-Teleskop in Paris teleportiert in die Vergangenheit.

Neuer WebVR-Kurzfilm von Google (vrscout.com)

In «Tabel: A Tasty Allegory for Global Inaction in the Face of Climate Control» befindet man sich in einem Restaurant und kann den Gesprächen der Nebentische lauschen. Je nachdem, welchem Tisch man sich zuwendet, hört man das entsprechende Gespräch, während die anderen Gespräche ausgeblendet werden. Der 7-minütige Film kann hier angeschaut werden.

HP neu in der VR- und AR-Arena (venturebeat.com)

«The Venture Reality Fund» ist ein Investor in Silicon-Valley und kriegt nun mit HP einen neuen Geldgeber. HP zielt dabei primär darauf, Zugang zu neuer immersiver Hard- und Software zu erhalten für Büro, Einzelhandel, Gesundheit, Bau und Bildung. «AR/VR is one of the most transformative categories in today’s technology landscape, and The VR Fund is one of the leading players in this ecosystem» kommentiert Andrew Bolwell, Global Head of HP Tech Ventures, die Investition.

Sieben Prozent der Smartphones sind VR-ready (vrodo.de)

Gemäss einer Studie des Martforschungsunternehmens Newzoo sind 6,8 Prozent der rund 2,8 Milliarden Smartphones in den 100 Ländern, die Newzoo in der Statistik führt, fit für VR-Anwendungen. Das heisst, sie können entweder mit einer Samsung Gear VR oder mit einer Google Daydream-Brille betrieben werden. Das sind mehr als 190 Millionen Geräte. Die Statistik zeigt, wie gross das Potential für Mobile VR ist – wobei hier Cardboard sogar ausgeklammert wurde.

VR-Film sensibilisiert junge Kanadier für die Gefahren von Zügen (vrfocus.com)

Die kanadische NGO Operation Lifesaver hat eine VR-Experience entwickelt, welche Jugendliche für die Gefahren beim Überqueren von Gleisen sensibilisieren soll. «If no-trespassing signs, flashing lights and gates won’t stop people from engaging in dangerous behaviour, what will?» fragt Sarah Mayes, Direktorin der Organisation. «We think the answer lies in having people personally experience a close-call with a train. Virtual reality provides a safe way to do that.»

Mit dem VR-Teleskop in die Vergangenheit schauen (vrodo.de)

In Paris stehen seit kurzem drei Installationen, die auf den ersten Blick wie herkömmliche Münzteleskope aussehen. Mit dem grossen Unterschied, dass man die Umgebung nicht live sieht, sondern denselben Ort in der Vergangenheit. Ein VR-Teleskop gewährt einen Blick zurück ins Mittelalter, eines zeigt die Bastille am Vorabend zur französischen Revolution. Und an einer dritten Installation kann man sogar einen Blick in die Zukunft werfen und sehen, wie das fahrerlose Pariser U-Bahn-Netz im Jahr 2030 aussehen wird.

Social VR: «Facebook Spaces» auf allen VR-Plattformen (vrodo.de)

Facebook hat angekündigt, dass die Social-VR-Anwendung «Facebook Spaces» in Zukunft auf sämtlichen VR-Plattformen unterstützt wird, welche mit mit räumlich getrackten Brillen und Bewegungscontrollern funktionieren. Dies ist eine Abkehr von der bisherigen Strategie, VR-Inhalte exklusiv für die hauseigene Oculus VR Plattform bereitzustellen.

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