Diese Woche begann HTC mit der Auslieferung der High-End-Brille Vive. Damit folgt HTC nur ein paar Tage auf Facebook-Tochter Oculus, die vergangene Woche mit dem Versand der Oculus Rift begann (wir berichteten).

Doch auch ausserhalb des High-End-Bereichs gibt es Neues zu berichten: Google ermöglicht VR bedeutend einfacher in Apps und auf Webseiten einzubinden und Brands wie IKEA, Tag Heuer oder Club Med haben Virtual Reality für sich entdeckt.

VR-Brille HTC Vive wird ausgeliefert (twitter.com)

Die High-End Virtual Reality Brille HTC Vive wird seit 5. April an Endkonsumenten weltweit ausgeliefert.

Damit iPhone-Benutzer während der Benutzung der VR-Brille immer noch erreichbar sind, wurde neben der bestehenden Android-Konnektivität (via Bluetooth) nun auch eine spezielle App für iPhone-Benutzer entwickelt. Sie zeigt Benachrichtigungen wie eingehende Anrufe oder Nachrichten innerhalb der HTC Vive an. Zum Launch der Brille kündigte Google die App «Tilt Brush» an, mit welcher im 3D-Raum gestaltet werden kann.

Felix & Paul Studios mit zwei VR-Experiences für Emmy nominiert (vrfocus.com)

Das kanadische Studio Felix & Paul wurde für seine beiden 360°-Kurzdokumentationen “Inside Impact: East Africa” sowie “Inside the box of Kurios” für je einen Emmy in der Kategorie “Outstanding Interactive Media” nominiert. Der Creative Director und Co-Founder Félix Lajeunesse dazu: “Cinematic virtual reality is a new and evolving art form, and we are grateful to the National Academy of Television Arts & Sciences for recognizing the medium.”

Tag Heuer setzt auf VR-Ads der New York Times (mobilbranche.de)

Der Schweizer Uhrenbauer Tag Heuer nutzt die VR-App der “New York Times” (wir berichteten über den Launch der App Ende 2015) und lädt darin Mittels Virtual Reality Ad zu einer interaktiven Reise in die Vergangenheit des Unternehmens ein. Mit solchen Branded-Content-Konzepten refinanziert die New York Times die Investitionen in die eigenen VR-Inhalte.

Club Med nutzt 360°-Videos zur Veranschaulichung der Resorts (mynewsdesk.com)

Der Reiseveranstalter Club Med ermöglicht potenziellen Kunden, die eigenen Resorts mittels 360°-Videos auf YouTube und Facebook zu erkunden. Ziel ist es, dass “Kunden in die wohlige und luxuriöse Welt von Club Med eintauchen und schon während der Planungsphase eine konkrete Vorstellung von ihrem Traumurlaub erhalten.”

Google vereinfacht Bereitstellung von VR-Inhalten (techcrunch.com)

Ganz gemäss dem eigenen Leitsatz: “VR for everyone” kündigt Google zwei Neuerungen an: Neu können iOS-Entwickler Apps relativ einfach VR-ready machen. Dazu wurde das lange erwartete “Cardboard SDK” für iOS bereitgestellt und sichergestellt, dass der Funktionsumfang analog der Android-Variante daherkommt.

Die zweite Ankündigung betrifft Web-Entwicklungen, bei welchen in Zukunft ein paar Zeilen Code genügen, um Inhalte mittels VR-Brille direkt aus dem Browser erleben zu können. Die neue Initiative trägt den Namen “VR View” und wird als Open Source von Google bereitgestellt.

IKEA: Küchenplanung mittels Virtual Reality (vrscout.com)

Gleichzeitig zur Auslieferung der High-End-Brille HTC Vive publiziert IKEA die Küchenplanungs-App “IKEA VR” als Pilot-Projekt. Mit aufgesetzter VR-Brille kann der potentielle Käufer seine Küche individuell zusammenstellen. Dabei ist es nicht nur möglich, das Design Designentscheide und die Proportionen sehr realitätsecht zu erleben, sondern die Küche kann zudem aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden, womit beispielsweise Gefahren für Kids des Kunden erkennbar werden. Jesper Brodin, Managing Director bei IKEA Schweden sieht grosses Potenzial: “We see that virtual reality will play a major role in the future of our customers.”

Microsoft AR-Brille Hololens als Vorab-Version ausgeliefert (pcwelt.de)

Ab sofort wird die Hololens-Development-Edition an Entwickler und Industriepartner in den USA und Kanada ausgeliefert. Dies bedeutet, dass nun Entwickler in grosser Zahl damit beginnen können, für die vielbeachtete Augmented-Reality-Brille Anwendungen und Spiele zu entwickeln. Mit einem stolzen Preis von 3000 US-Dollar wird die Brille allerdings nicht bei jedem Hobby-Entwickler auf ein Kauf-Interesse stossen.

Fünf Branchen, die durch VR revolutioniert werden (fastcompany.com)

“It’s rare that a consumer technology is a giant leap forward rather than the next iterative step”, schreibt das Wirtschaftsmagazin Fast Company über Virtual Reality. Nicht nur die Game- und Unterhaltungsbranche würden durch die neue Technologie transformiert, sondern auch weitere Bereiche. Der Autor liefert fünf Beispiele: Events, Immobilien, Mode, Medizin und Militär.

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