Auch in der letzten Woche sorgte Virtual Reality für Schlagzeilen. Die wichtigsten News in unserem Briefing:

Ringier nutzt VR während der Medienkonferenz (persoenlich.com)

Ringier, Schweizer Pionier im Bereich VR-Journalismus, zeigte während der Vorstellung der Jahresresultate allen Anwesenden mittels VR-Brille und Drehstuhl einen Unternehmensfilm. Dieser gab in 360° Einblick in den Newsroom, das Studio von Radio Energy, das CEO-Office in Zürich und teleportierte die Anwesenden bis nach Rumänien, Myanmar oder Ghana.

Expedia: Hotelzimmer in VR erkunden (vrnerds.de)

Die Reiseplattform Expedia will ihren Kunden schon bald ermöglichen, Hotelzimmer mit einer VR-Brille genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei soll man sich nicht nur umsehen können, sondern beispielsweise auch Türen und Schränke öffnen und auf den Balkon gehen können. Die aktuelle Demo der VR-App von Expedia läuft nur auf der HTC Vive.

SONY setzt Fokus auf VR statt Smartphones (arf.com)

Der japanische Konzern hat bekannt gegeben, dass Smartphones kein Fokus mehr seien und das Unternehmen sich vermehrt auf Zukunftsmärkte wie Virtual Reality konzentriert, um im Wettrennen um die nächste wichtige Plattform bereit zu stehen. VR sei ein erfolgsversprechender Markt und die Verkaufszahlen hier sind sehr gut – SONY sieht nebst Gaming und Unterhaltung vor allem den B2B-Markt als sehr lukrativ an.

Studie aus Kalifornien zeigt, wie Virtual Reality Schmerzen lindert (medinside.ch)

Die Studie des Cedars-Sinai Medical Center zeigt, dass Einsatz von VR bei Patienten innerhalb der Schmerztherapie Nutzen stiften kann. Die Immersion führt dazu, dass der Medikamenteneinsatz gesenkt oder abgelöst werden kann. Die Autoren der Studie fassen die Resultate folgendermassen zusammen: «Künstliche Realität ist eine effiziente und sichere Zusatztherapie für das Schmerzmanagement im akutstationären Bereich».

Bringt VR die Romantik ins Gaming? (wired.de)

Für Noah Falstein, Chief Game Designer bei Google, werden Emotionen die treibende Kraft von VR-Games sein. Im Interview mit WIRED prognostiziert er Romanzen in VR eine grosse Zukunft: «Den meisten Videospielen, in denen eine Romanze dargestellt wird, fehlte es bisher an Realismus. Und ich denke, VR kann ihn liefern.» Entscheidend dafür sei der Augenkontakt. Wenn die Charakter im Game merken, dass man sie anschaut, können sie entsprechend darauf reagieren. Das habe einen grossen emotionalen Effekt.

HTC bringt «Netflix für VR» (mashable.com)

Im Rahmen des einjährigen Jubiläums der «Viveport»-Plattform von HTC, auf welcher man über 600 VR-Experiences herunterladen kann, hat HTC ein «Flatrate»-Angebot vorgestellt. Ähnlich wie bei Netflix kann man sich so für eine monatliche oder jährliche Gebühr alle VR-Experiences konsumieren. Für unter 100 US-Dollar pro Jahr verhilft dieses Angebot VR-Inhalten hoffentlich weiter, Reichweite zu generieren.

BBC und Oculus entwickeln interaktive Tierdoku (vrodo.de)

In «Oogie» steuert man einen Bombardierkäfer durch eine virtuelle Landschaft und macht sich auf die Jagd nach Essen und Weibchen. So lernt man die  Fähigkeiten von Oogie kennen, indem man sie virtuell so einsetzt, wie der Käfer es in seinem realen Käferleben tun würde. Gleichzeitig werden auf der Tonspur weitere Informationen über die seltene Käferart vermittelt. Die VR-App ist exklusiv für Oculus Rift erhältlich.

Dank Cardboard sicher über die Strasse (vrfocus.com)

Ein Professor der Universität Alabama hat eine Cardboard-App entwickelt, mit der Kinder lernen können, sicher über die Strasse zu gehen. Die App zeigt eine virtuelle Strasse vor einer Schule, auf der verschiedene Verkehrssituationen simuliert werden. Die Kinder müssen im richtigen Moment einen Knopf drücken, um die Strasse sicher zu überqueren. Die Studie ist noch im Gang, aber erste Ergebnisse seien sehr vielversprechend.

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