Nachdem die New York Times vergangenes Jahr eine Million VR-Brillen verteilt hat, plant die Zeitung nun, 300’000 weitere Cardboards zu verteilen und die 360°-Video-Produktion auszubauen. Solche “passiven” 360°-Inhalte sind laut Samsung auf der hauseigenen Platform beliebter als Games. Mit E-Commerce-Gigant Amazon kommt nun ein neuer Spieler auf den Markt und plant eigene 360°-Video-Produktionen.
So kommt es nicht von ungefähr, dass aktuell viel geschieht im VR-Hardwaremarkt: Samsung arbeitet am Nachfolger der erfolgreichen Gear VR, der chinesische Smartphone-Marktführer Xiaomi plant, eigene VR-Hardware auf den Markt zu bringen und die High-End-VR-Brille Oculus Rift kommt ab nächster Woche in den US-Einzelhandel.
New York Times baut VR-Inhalte aus und verteilt zusätzliche 300’000 Cardboards (hollywoodreporter.com)
Die amerikanische Zeitung hat mit ihrer Virtual Reality App (NYT VR) bereits einige 360°-Reportagen publiziert und baut diese Inhalte nun weiter aus. Die jährlich erscheinende “Voyages”-Ausgabe wird dabei mit der ersten episodenhaften VR-Serie diesen Herbst starten. Begleitet werden dabei Fotografen auf ihrer Reise rund um die Welt. Zudem sind weitere VR-Filme geplant, welche ebenfalls im Herbst erscheinen sollen und vor allem “Behind the scenes”- aus den Bereichen Kunst, Design, Mode und Unterhaltung bieten werden. Alexandra MacCallum, Senior VP bei der NYT: “As we’ve seen with our successful foray into Virtual Reality, The Times continues to push the boundaries of what is possible for amplifying our news report and features with video”.
Samsung arbeitet an einer Standalone-VR-Brille (variety.com)
An seiner Entwicklerkonferenz kündigte der koreanische Konzern an, dass er an einem Virtual-Reality-Headset arbeitet, dass ohne Smartphone funktioniert. Das Gerät soll – wie die High-End-Brillen HTC Vive und Oculus Rift – mit Positional Tracking ausgestattet sein.
Bill Gates mit eigener 360°-Video-Produktion (uploadvr.com)
Für seine Stiftung “The Bill and Melinda Gates Foundation” hat der Microsoft-Gründer damit begonnen VR-Inhalte zu produzieren. «I’m just starting [using VR] for some of the videos I do where I go out to a refugee camp or I go to a developing country,» sagt Bill Gates, «so people will have more of a sense that they can see what it was like and look around and feel it.» Das grösste Potential der Technologie sieht er im Bildungsbereich.
Mit VR Einzelhaft erleben (theguardian.com)
Die englische Zeitung “The Guardian” hat ihre erste Virtual-Reality-Experience lanciert: Mittels einer Cardboard-App (für iOS und Android erhältlich) kann man erleben, wie es sich anfühlt, in einem US-Gefängnis in Einzelhaft zu sitzen.
Samsung lanciert “Bedtime VR Stories” (theverge.com)
Mit der App, die noch im Prototyp-Stadium ist, können Eltern ihren Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen, auch wenn sie gerade nicht zuhause sind. Das Kind trägt eine Cardboard-Brille und die Mutter oder der Vater eine Samsung Gear VR. So können die beiden gemeinsam in eine virtuelle Welt eintauchen.
VR-Game soll bei Depressionen helfen (engadget.com)
“This small indie game could be the Xanax of VR”, schreibt die Tech-Plattform “engadget” über das Game “Deep VR”. Das meditative Spiel wird durch die Atmung gesteuert. Die Entwickler arbeiten mit Wissenschaftler zusammen, um in einer Studie zu erforschen, ob das Game tatsächlich Angstzustände und Depressionen bekämpfen kann.
Magic Leap veröffentlicht Trailer zu ihrem noch geheimen Head-Mounted-Displays (vrfocus.com)
Es gibt noch wenige Details zum Head-Mounted-Display (HMD) von Magic Leap. Die amerikanische Firma arbeitet an einer scheinbar revolutionären Augmented-Reality-Lösung. Dazu sind nun neue Aufnahmen veröffentlicht worden, welche eine alltägliche Anwendung des Produkts zeigen. Es gibt demnach Anzeichen, dass das Produkt dazu gedacht ist, dauernd getragen zu werden und könnte somit der Nachfolger im Geiste von Google Glass sein. Immerhin hat Google bereits über $800 Millionen in Magic Leap investiert.
Crytek veröffentlicht “The Climb” (vrfocus.com)
Der deutsche Spielehersteller Crytek entwickelt mit der CryEngine nicht nur ein technologisches Grundgerüst für anspruchsvolle VR-Spiele, sondern hat kürzlich sein erstes vollwertige VR-Spiel veröffentlicht. In “The Climb” kann der Spieler verschiedene Kletter-Herausforderungen meistern. Belohnt wird man unter anderem mit einer schönen Aussicht – der Titel zeigt eindrücklich, wie schön VR-Spiele auf dem Computer aussehen können.