Diese Woche bringt erfreuliche Nachrichten für die Weiterentwicklung von VR: Tech-Schwergewichte wie Google, Facebook, Samsung und Sony machen gemeinsame Sache und haben es sich zum Ziel gesetzt, Virtual Reality weltweit noch mehr zu etablieren.

Facebook führt 360°-Livestreaming ein (media.fb.com)

Nach YouTube ist es bald auch bei Facebook möglich, 360°-Videos live zu streamen. Nach einer Premiere mit National Geographic wird das Feature in den nächsten Monaten für weitere Betreiber von Facebook-Seiten aufgeschaltet, bis es dann irgendwann im Jahr 2017 auch für alle Facebook-User verfügbar sein soll.

Tech-Giganten gründen einen globalen VR-Verband (techcrunch.com)

Um im stark fragmentieren VR-Markt für etwas mehr Austausch und gemeinsame Standards zu sorgen, heben Google, HTC, Oculus (Facebook), Samsung, Sony und Acer die Global Virtual Reality Association (GVRA) aus der Taufe. Aus der Pressemitteilung: «The goal of the Global Virtual Reality Association will promote responsible development and adoption of VR globally».

Netflix VR auf Google Daydream erschienen (curved.de)

Das Video-Streaming-Angebot von Netflix ist nun auch auf Googles Daydream-Plattform verfügbar. Mittels VR-Brille kann der Netflix-Benutzer das komplette Angebot in einem virtuellen Wohnzimmer auf einem grossen digitalen TV betrachten. Die Navigation innerhalb der Android-App funktioniert mit dem Daydream-Controller.

Neue VR-Brille für das iPhone (wired.com)

Das Unternehmen Occipital lanciert mit der «Bridge» ein Virtual-Reality-Headset für das iPhone, das Positional Tracking unterstützt. Ein eingebauter Sensor scannt den Raum und kann diesen auf der Brille abbilden, was Mixed-Reality-Anwendungen ermöglicht. Eine limitierte «Explorer Edition» erscheint noch dieses Jahr, ab März 2017 soll das Bridge-Headset in den regulären Verkauf kommen.

Basler Forscher entwickeln VR-App zur Operationsvorbereitung (aargauerzeitung.ch)

Um die Planung von chirurgischen Eingriffen zu verbessern, haben Forscher der Universität Basel ein System entwickelt, mit dem Computertomographie-Daten in Echtzeit mit einer VR-Brille betrachtet werden können.

Papier-Controller für Cardboard (fastcodesign.com)

Ein südkoreanischer Entwickler hat den PaperStick entwickelt, eine PDF-Vorlage, die ausgedruckt und dann in einem Cardboard-Game als Handcontroller genutzt werden kann. Die Smartphone-Kamera erkennt die Ausrichtung der Schrift auf dem PaperStick, wodurch die Software den Controller am richtigen Ort im Raum platzieren kann.

Studie: VR im Unterricht schlägt klassische Unterrichtsformen (vrodo.de)

Eine Studie an chinesischen Hochschulen hebt die Vorteile von VR-Brillen im Unterricht hervor. So resultierte, dass traditionelle Lerngruppen im anschliessenden Test ein durchschnittliches Ergebnis von 73 Prozent erzielten, welche durch die VR-Lerngruppe mit einem Ergebnis von 93 Prozent klar übertroffen wurden. Auch im längerfristigen Erinnerungsvermögen erzielten die VR-Lernenden bedeutend bessere Resultate. Über die Aussagekraft der Studie kann und darf gestritten werden, da die durch zwei Techunternehmen durchgeführt wurde.

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