1,8 Milliarden US-Dollar wurden 2016 in Virtual Reality und Augmented Reality investiert. Und auch 2017 geht die Entwicklung rasant weiter, wie die Schlagzeilen dieser Woche zeigen.
VR- und AR-Investitionen auf Rekordniveau (vrodo.de)
Gemäss einer Marktanalyse von Greenlight Insights wurden 2016 1,8 Milliarden US-Dollar in Virtual Reality und Augmented Reality investiert. Eine Milliarde floss dabei in AR-Technologien, wobei dort das geheimnisumwobene Startup Magic Leap mit $794 Millionen den mit Abstand grössten Teil erhielt. Im VR-Bereich ging viel Geld ($207 Millionen) an Produzenten von Inhalten ausserhalb des Gaming-Bereichs. VR-Games wurden mit $78 Millionen finanziert. Die grösste Investition in VR-Hardware ging an das Schweizer Startup Mindmaze, das rund 100 Millionen US-Dollar erhielt.
NASA- und Caltech-Abgänger erschaffen VR-Datenvisualisierung (uploadvr.com)
Unter dem Namen Virtualitics entwickeln Abgänger der NASA und dem California Institute of Technology (Caltech) ein Datenvisualisierungs-Programm für VR. Das Startup hat in einer Finanzierungsrunde $3 Millionen US-Dollar erhalten, um dieses Programm weiterzuentwickeln.
Hulu lanciert VR-Serie “On Stage” (latimes.com)
Der amerikanische Video On Demand Service Hulu hat eine VR-Serie namens “On Stage” gestartet, welche die Betrachter auf die Bühne zu bekannten Sängern bringt. Den Start macht dabei Lil Wayne, als nächstes wird Major Lazer portraitiert.
Handschuhe lassen die Virtuelle Realität erfühlen (yahoo.com)
Das japanische Unternehmen Exiii arbeitet an Exos VR genannten Handschuhen, welche ein taktiles Gefühl für VR erlauben soll – man also in der Lage sein wird, virtuelle Gegenstände zu fühlen. Wie auch andere Hersteller arbeitet Exiii dabei mit kleinen Motoren, welche mit Widerständen das Gefühl simulieren, etwas zu greifen. Es sind weder Preis noch Releasezeitpunkt bekannt.
Vaqso bringt Geruch in die virtuelle Realität (vrnerds.de)
Vaqso, ebenfalls ein japanisches Unternehmen, hat ein Gerät entwickelt, das sich an jeder VR-Brille befestigen lässt und verschiedene Düfte simulieren kann. Über eine API können Entwickler das Device ansteuern und ihrer VR-Experience die passende Geruchsebene hinzufügen.
Die Zahntante in VR? (virtualrealityreporter.com)
Wer kann sich noch an die Zahnmedizinerin erinnern, welche in der Primarschule vor die Klasse stand und an einem Riesengebiss das Zähneputzen erklärte? Nun gibt es mit “Brush Up VR” eine VR-Anwendung, welche auf spielerische Weise das richtige Zähneputzen näher bringen möchte. Im Dezember hat das Programm den “Kid’s Choice” Award an den Entertainment Software Association gewonnen – ein gutes Zeichen, dass lernen Spass machen kann.
Klavier spielen lernen mit der Hololens (vrnerds.de)
Die aus Japan stammende Anwendung Teomirn für die Hololens soll es Musizierenden (oder solche die es werden wollen) einfacher machen, das Klavierspielen zu erlernen. So werden die zu drückenden Tasten auf dem Klavier digital markiert. Das Programm ist noch nicht ausgereift, zeigt aber das Potential von AR im Lernbereich auf.
“Eye of the Owl” in VR entdecken (vrodo.de)
In einer kostenlosen VR-Anwendung für die Vive und die Rift namens “Eye of the Owl – Bosch VR” kann man das gleichnamige Gemälde des niederländischen Künstlers Hieronymus Bosch auf eine immersive Art und Weise entdecken. Nebst der Tatsache, dass man selber auf die Grösse einer Maus geschrumpft wird und sich so selbst Teil der Szenerie fühlt, erklärt ein virtuelles Alter Ego des Künstlers sein eigenes Kunstwerk.
Geschichte von VR als Youtube-Doku (youtube.com)
Wer sich für die Geschichte von VR interessiert, sei die rund 30-minütige Doku von VR Roundtable empfohlen, welche auf Youtube geschaut werden kann.