Die VR- und AR-News der letzten Woche zeigen, wie zwei der grössten Player vorwärts machen: Bei Facebook arbeitet etwa ein Fünftel aller Angestellten an VR- und AR-Produkten. Und auch Apple hat in diesem Bereich grosse Teams – welche beispielsweise an einer XR-Brille arbeiten, über welche neue Details durchgesickert sind.
Bei Facebook arbeiten 10’000 Leute in AR und VR
Dass Facebook stark auf immersive Technologien setzt, ist seit längerem offensichtlich. Nun zeigt sich auch, wie sich das auf die Belegschaft niederschlägt: Rund jede fünfte Angestellte arbeitet in AR oder VR. Facebook hat mit Oculus nicht nur eine Palette an VR-Produkten, sondern arbeitet auch an einer AR-Brille sowie neuen Eingabemethoden. So soll in Kürze mehr zu sehen sein zu einem Armband, welches haptische Effekte und exakte Gestensteuerung ermöglicht:
Next week, we’ll share a more in-depth look at the wrist-based wearables work we have for the nearer term. Here’s a preview of one of the research prototypes we’ll be talking about pic.twitter.com/HChsxSuXby
— Boz (@boztank) March 9, 2021
Apples XR-Headset hat viele Sensoren und könnte mit Fingerringen bedient werden
Die XR-Brille von Apple soll Berichten zufolge ganze 15 Kameramodule verbaut haben. Dabei kommen auch innovative Sensoren für die Erfassung von biometrischen Daten zum Zuge. Die Brille wird für 2022 erwartet und ein kürzlich eingereichtes Patent könnte darauf hindeuten, wie in Zukunft mit den Daten interagiert wird: Das Patent beschreibt zwei Ringe, die an den Fingern getragen werden und für Tracking und Gestensteuerung verwendet werden können.
Johns Hopkins School of Nursing setzt auf VR
Die bekannte US-Universität setzt in der Ausbildung ihrer Mediziner auf Virtual Reality. Die Technologie erlaubt nicht nur situatives Lernen in realistischen Szenarien ohne Risiko, sondern ist gemäss Aussagen der Universität auch kosteneffizienter als die klassischen Ausbildungsmethoden.
Tippen in VR dank Knochenvibrationen
Ein Forscherteam an der ETH Zürich hat ein neues System vorgestellt, mit welchem es in Zukunft einfacher sein soll, mit den Fingern auf virtuellen Tastaturen innerhalb von VR zu tippen. Das System besteht aus einem Armband mit Sensoren, welches dank einem Machine Learning Algorithmus erfasst, welche individuellen Finger sich bewegen. Das TapID genannte System soll vor allem helfen, die Produktivität in VR zu steigern, indem man am Pult arbeiten kann.
Metaverse-Bauer: Roblox’ Börsengang brachte 38 Milliarden
Letzten MIttwoch ging das Spielstudio «Roblox» an die Börse und brachte es auf eine sehr hohe Bewertung von 38 Milliarden US-Dollar. Das Studio ist dabei noch nicht rentabel und produziert vor allem Inhalte für Kinder und Jugendliche. Das Studio hat sich aber auch daran gemacht, ein «Metaverse» zu bauen, in welchen sich in Zukunft Millionen von Menschen treffen und ihre eigene Welt erstellen können. Dazu bietet der Anbieter auch eine eigene virtuelle Währung namens Robux. Es wird sich zeigen, ob sich Roblox gegen Konkurrenten wie Facebook (mit Horizon) oder Epic Games durchsetzen kann.
Museum of other Realities bis 26. März kostenlos
Das Museum of Other Realities (MOR) ist ein immersives Multiuser-Kunstmusuem, in welchem man sich mit anderen Personen in VR treffen und eine wachsende Ausstellung an digitaler Kunst bestaunen kann. Das virtuelle Museum öffnet nun seine Tore bis zum 26. März kostenlos. Die Experience kann auf Steam installiert werden und setzt ein VR-Headset voraus.