Augmented Reality war diese Woche ein grosses Thema: Dank AR kann man jetzt die Mondlandung miterleben, Gucci-Schuhe probieren und seinen Android-Nachrichten lustige Effekte hinzufügen. Und: Vielleicht kann man sich bald auch Karten und Nachrichten ins Sichtfeld projizieren lassen – denn Apple arbeitet anscheinend tatsächlich an einer AR-Brille.
Walmart nutzt VR im Recruiting
Bereits seit zwei Jahren setzt Walmart auf Virtual Reality in der Ausbildung. Nun kommt die Technologie auch in der Rekrutierung zum Einsatz: Bewerberinnen und Bewerber auf Management-Stellen durchlaufen eine VR-Simulation, bei der man mit verärgerten Kunden, unordentlichen Einkaufsregalen oder faulen Angestellten umgehen muss. Die in der virtuellen Realität gefällten Entscheidungen erlauben Rückschlüsse auf die Führungsqualitäten der Bewerberin oder des Bewerbers. Die Technologie soll ausserdem helfen, Vorurteile im Bewerbungsprozess einzuschränken, die Diversität der Belegschaft zu verbessern und Abgänge von Angestellten zu reduzieren.
Neue Infos zur AR-Brille von Apple
Letzte Woche wurde bekannt, dass Apples Design-Chef Jony Ive das Unternehmen verlässt. Zu diesem Anlass recherchierte ein Reporter des Wall Street Journal in der Design-Abteilung von Apple – und fand dabei heraus, dass bei Apple tatsächlich an einer AR-Brille gearbeitet wird. Das Gerät soll dem Nutzer in erster Linie Nachrichten und Karten ins Sichtfeld einblenden.
AR-App zur Mondlandung
Am 21. Juli jährt sich die Mondlandung zum fünzigsten mal. Zu diesem Anlass hat der amerikanische TV-Sender Smithsonian Channel eine Smartphone-Applikation entwickelt, mit der man verschiedene Elemente der Apollo-11-Mission in Augmented Reality erleben kann. Man kann sich zum Beispiel einen 3D-Scan des Raumanzugs von von Neil Armstrong ins Wohnzimmer holen, in einem Game die Landefähre sicher auf dem Mond landen oder durch ein AR-Portal den Mond betreten.
Gucci-Schuhe in AR anprobieren
Wir haben bereits im Februar eine Augmented-Reality-App vorgestellt, mit der man Sneakers virtuell anprobieren kann. Nun setzt auch die italienische Luxusmarke Gucci auf diese Technologie: Mit einer für iOS entwickelten App kann man ein Schuhmodell auswählen und sich dieses dann in 3D auf den Fuss projizieren.
Auch Googles Messenger bietet nun AR-Effekte
Der Konzern hat mit einem neuen Update für die Standard-Nachrichtenapp für Android «Messages» App AR-Effekte hinzugefügt, wie sich bereits der Facebook Messenger, Instagram oder Snapchat kennt.
Neue Geschäftseinheit für VR-Businesslösungen bei HTC gestartet
HTC sieht in Mixed Reality die nächste disruptive Technologie nach den Smartphones. Gerade auch deshalb hat der Konzern deshalb eine neue Geschäftseinheit namens «Vive Enterprise Solutions» gestartet, welche zum Ziel hat, Unternehmen und Entwickler im XR-Bereich zu unterstützen. Mit der neuen HTC Vive Pro Eye VR-Brille bietet HTC eine hochwertige Brille mit Augentracking.
Das erste VR-Massagecenter öffnet seine Türen
Am Freitag wird in Los Angeles das erste Massagecenter eröffnet, bei dem Virtual Reality bei der Entspannung helfen soll. Die Besucher nehmen auf einem Massagestuhl Platz, setzen sich eine VR-Brille auf und können dann aus zehn verschiedenen virtuellen Umgebungen auswählen, zum Beispiel eine Tropenlandschaft, eine japanische Pagode oder ein Strand mit Sonnenuntergang. Die Räume simulieren zusätzlich Gerüche und leichten Wind. Eine halbe Stunde im VR-Spa kostet 45 US-Dollar.
Leica stellt einfach zu bedienenden LiDAR-Scanner vor
Wenn man eine Umgebung (z.B. seine Wohnung) als 3D-Umgebung scannen und speichern will, gibt es nebst der Photogrammetrie ein weiteres Verfahren: mit der Nutzung von LiDAR-Scannern (light imaging, detection and ranging) in Kombination mit einer RGB-Kamera. Leica hat für dieses Verfahren einen einfach zu bedienenden Handscanner namens «Leica BLK2Go» vorgestellt, aber noch ohne einen Preis zu nennen.