Augmented Reality geht heute auch ohne App: Die beiden Tech-Giganten Apple und Google investieren weiter in die Technologie und sorgen dafür, dass mehr und mehr AR-Funktionen direkt im Browser genutzt werden können.

 

Google bringt WebXR mit Chrome 81

Mit der kommenden Version 81 des Webbrowsers bringt Google XR-Support auf die Android-Smartphones. Damit sollen auch komplexere AR-Inhalte ohne App-Download direkt im Browser genutzt werden können. Chrome 81 wird in den nächsten Wochen ausgeliefert.

Apple bringt AR-Shopping ins Web

Auch Apple setzt vermehrt auf Augmented Reality. Mit dem neusten Update der webbasierten AR-Ansicht Quick Look kann unter anderem direkt in Augmented Reality eingekauft werden: Hat man das 3D-Modell in seiner Umgebung platziert, kann man es über einen Button in den Warenkorb legen oder via Apple Pay sogar direkt kaufen.

Ford: Service-Schulung mit Virtual Reality

Der Fahrzeughersteller Ford setzt zusammen mit dem Zulieferer Bosch auf eine VR-Lösung, wenn es darum geht, Technikern die Wartung des neuen Mach-E zu lehren. Die Techniker tauchen dabei in eine virtuelle Garage ein und können die einzelnen Schritte wie z.B. das Auswechseln der Batterie am Fahrzeug vornehmen. Verwendet wird dabei die Oculus Quest.

Gutes Storytelling kann Motion Sickness reduzieren

Wissenschaftler an der University of Waterloo haben herausgefunden, dass eine gute Geschichte die User in Virtual Reality so fesseln kann, dass mögliche Nebeneffekte wie Motion Sickness verringert werden.

Rassismus in Virtual Reality erleben

Die Columbia University in den USA hat eine VR-Experience entwickelt, in welcher man erfahren kann, wie sich Rassismus anfühlt. In der Experience steckt man in den Schuhen eines schwarzen Jugendlichen und erlebt verschiedene Alltagsszenen mit mehr oder weniger offenem Rassismus. Dies soll Mitmenschen auf diese Situationen hin sensibilisieren und Empathie schaffen.

Die FIFA will Abseitssituationen mittels KI entscheiden

Um heikle Entscheidungen des VAR zu vereinfachen, plant die FIFA einem Bericht zufolge, in Zukunft auf künstliche Intelligenz zu setzen. Anhand von Bilderkennung soll die KI dabei viel schneller und viel genauer ermitteln können, ob eine Abseitssituation vorlag oder nicht.

Eine Million für virtuelles Grundeigentum in einer Woche

In dieser Woche alleine wurden in den grössten auf Blockchain basierten virtuellen Welten rund 1 Million US-Dollar für Grundeigentum ausgegeben. Die grössten virtuellen Welten The Sandbox, Decentraland und Cryptovoxels machten dabei den Löwenanteil aus.

Autoflip: automatisch die richtigen Videoformate dank Googles KI

Google AI stellte eine neue Methode vor, welche dazu dient, aus bestehendem Videomaterial automatisch das richtige Format für verschiedene Plattformen wie Youtube oder Instagram zu erstellen. Die KI sorgt dafür, dass Personen immer gut zu sehen sind und auch die Bildübergänge geglättet werden. Das Tool wird es in Zukunft also einfacher machen, Videos auf den verschiedenen Kanälen auszuspielen.

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