ARKit 3 mit People Occlusion und Motion Tracking
Die neuste Version von Apples ARKit bringt eine ganze Reihe von neuen Funktionen. Die spannendsten zwei sind People Occlusion und Motion Tracking. Mit People Occlusion werden die umrisse von Personen erkannt, damit virtuelle Objekte auch hinter Menschen platziert werden können. Wie das in der (erweiterten) Realität aussieht, zeigt das Video unten. Mit Motion Tracking werden die Bewegungen von Personen erkannt – und das nur mit einer Kamera. So ist es neu beispielsweise möglich, das Winken einer Person auf einen 3D-Charakter in einem AR-Game zu übertragen.
Apple Maps als Teil der Mixed-Reality-Zukunft
Für die neue Version seiner Maps-Software hat Apple Scanner-Fahrzeuge durch die Strassen geschickt. Ziel ist aber nicht nur eine genaue Karte, sondern die Digitalisierung der Realität, wie es auch Google macht. Denn wer einen «digitalen Zwilling» der echten Welt hat, hat eine ganze Reihe von Möglichkeiten für AR- und VR-Anwendungen. Google hat aus den Daten beispielsweise den «Visual Positioning Service» entwickelt, mit dem die Position des Smartphones aufgrund der Kameradaten genau errechnet und dadurch digitale Inhalte passgenau in die Umgebung eingebettet werden können.
Samsung arbeitet an mehreren AR- und VR-Produkten
Um den koreanischen Konzern wurde es hinsichtlich AR und VR relativ ruhig in letzter Zeit. Nun hat Samsung an der diesjährigen Augmented World Expo in Santa Clara durchblicken lassen, dass man an mehreren AR- und VR-Produkten arbeitet. Details sind noch keine bekannt.
Qualcomms neue VR-Brille bietet Hand- und Augentracking
Der Konzern hat kürzlich das neue Referenzdesign seiner VR-Brille vorgestellt. Dieses beinhaltet nicht nur das Tracking der Augen und der Hände, sondern bietet zudem die Möglichkeit, die Brille autark oder in Zusammenspiel mit einem PC oder Smartphone zu nutzen. Man kann die Brille also über USB-C mit einem Rechner verbinden und somit mehr Rechenleistung erhalten als der verbaute XR1-Prozessor hergibt.
VR-Trainer für Schlaganfall-Patienten
In Österreich setzen die Experten der FH Gesundheitsberufe OÖ unter anderem auf Virtual Reality in der Reha von Schlaganfall-Patienten. Dabei werden minime Muskelbewegungen in einer VR-Experience verstärkt und geben so dem Patienten das Gefühl, die Arme oder Hände stärker bewegen zu können. Das motiviert die Patienten nicht nur, sondern erlaubt es ihnen auch, ohne Therapeut zu trainieren, was die Rehabilitation verbessert.
Schüler erkunden Berufe in VR
Die Realschule am Dreiländereck setzt auf 360°-Inhalte, um Schülern einen Einblick ins Berufsleben zu geben. So können sie virtuell unter anderem auf einem Schiff fahren, einen Einblick in die Flugsicherung erhaschen oder einen Tag bei der Polizei erleben.
Volvo setzt auf XR für den Autobau
Nachdem bereits Ford und Nissan auf VR setzen für die Entwicklung neuer Fahrzeugmodelle, setzt nun auch Volvo auf immersive Technologien. Dies nicht zuletzt, weil mit der Varjo XR-1 Brille des finnischen Herstellers Varjo eine High-End Brille auf dem Markt ist, die nicht nur extrem hohe Auflösungen bietet, sondern auch Augentracking verbaut hat. So kann Volvo beispielsweise bei virtuellen Testfahrten akkurat messen, wohin die Probanden schauen. Wer die Brille übrigens einmal ausprobieren möchten, darf sich gerne bei uns melden – Bandara hat die Brille ebenfalls im Einsatz.
Amazon setzt auf AR-Technologie von L’Oreal
Der französische Konzern L’Oreal hat mit ModiFace eine AR-Technologie entwickelt, mit welcher man sich Lippenstift virtuell auftragen kann auf dem Smartphone. Nun stellt L’Oreal diese Technologie Amazon zur Verfügung, damit auch andere Kosmetik-Brands virtuell getestet werden können.
Wie Virtual Reality im Marketing einen Mehrwert bringt
In einem Artikel von Forbes beschreiben acht Mitglieder des Forbes Agency Council, was Virtual Reality im Marketing in Zukunft bringen wird. Die Agentur-Profis nennen dabei acht Punkte. So bietet VR zusätzlichen Traffic an Events, ermöglicht aussergwöhnliche Brand-Stories, unterstützt Launchevents und Promotionen, wird zusammen mit AR wichtig in Kampagnen, erlaubt die Kommunikation mit Kunden auf einem sehr emotionalen Level, ermöglicht Previews (insbesondere im Auto- und Tourismusbereich), macht unmögliche Experiences möglich und gibt nicht zuletzt einen Einblick in die Zukunft.