Bei der Vorstellung der neuen iPhone 11 Generation war Augmented Reality kaum ein Thema. Dennoch verdichten sich die Anzeichen, dass Apple weiterhin auf AR setzt. So haben die neuen iPhones nicht nur hochspezialisierte Prozessoren verbaut, die AR-Anwendungen unterstützen, sondern im Code von iOS 13 sind deutliche Hinweise erkennbar, dass ein AR-Headset in der Entwicklung ist. Es bleibt also spannend.

 

iPhone 11 mit «Spatial Awareness»-Chip

Gestern hat Apple in Cupertino ein neues iPhones vorgestellt. Ein Feature, das an der Keynote nicht diskutiert wurde, könnte für Augmented-Reality-Anwendungen sehr spannend sein: in alle neuen Geräte ist ein Ultra-Breitband-Chip verbaut. Dieser hilft dabei, das iPhone im Raum zu verorten und die Locations von anderen Geräten in der Nähe zu kennen – was insbesondere für Multiplayer-AR-Apps ein wichtiger Schritt sein könnte.

Gerüchte: Apples AR-Brille sowie Nintendos und Googles VR-Headset

Verschiedene Hinweise deuten darauf hin, dass Apple an einem AR-Headset mit dem Codenamen Starboard arbeitet – The Verge geht gar soweit, Ausschnitte aus Quellcode von iOS 13  als erste Bestätigung dieser Annahmen zu sehen. Währenddessen geben Patentanträge von Google und Nintendo Hinweise darauf, dass Google an einem kabellosen Headset für ihre neue Gaming-Plattform Stadia arbeitet und auch Nintendo an einem neuen VR-Headset für die Switch tüftelt.

Neue AR-Kampagne von Burger King

Nachdem Burger-King-Kunden in Brasilien mittels Augmented Reality McDonald’s-Plakate verbrannt haben, setzt die Fast-Food-Kette nun auch in Deutschland auf AR: Zum Kinostart von «Es Kapitel 2» hat man im Kinomagazin des Konkurrenten mit dem goldenen M eine Anzeige versteckt, die als AR-Marker dient. Scannt man die Anzeige mit der Burger-King-App, weisen Ballone den Weg zur nächsten Burger-King-Filiale. Erreicht man diese innerhalb einer vorgegebenen Zeit, gibt’s einen Whopper für nur einen Cent. Das passende Motto: «Entkomme dem Clown».

Virtual Reality für die Verletzungsprävention bei Athleten

Die Universität von Wisconsin untersucht zurzeit in einer Studie, wie Virtual Reality eingesetzt werden kann, um Verletzungen bei Sportlern vorzubeugen und im Verletzungsfall die Rückkehr ins Sportlerleben zu vereinfachen.

Kommt bald eine AR-Brille mit 150° Field of View?

Das amerikanische Startup Kura hat eine Augmented-Reality-Brille namens «Gallium» vorgestellt, die anscheinend eine Sichtfeldweite von 150° und eine Auflösung von bis zu 8K bieten. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Kura will das Produkt aber bereits 2020 auf den Markt bringen – für einen Preis von 1’200 Dollar.

Startup baut leichte VR-Brille mit hoher Auflösung

Das deutsche Startup Vality arbeitet an einer VR-Brille für den B2B-Bereich, die nicht nur vergleichsweise klein und leicht ausfällt, aber darüber hinaus eine sehr hohe Auflösung bieten will. Das fertige Produkt soll gerade einmal 150 Gramm wiegen und mit 46PPD nahe an einer Retina-Auflösung liegen.

Bandara VR/AR Briefing – Vality VR-Headset
Bildquelle: Vality (Rendering)

Künstliche Intelligenz (KI) schafft Test für 8. Klässler

Während 2015 noch rund 700 KIs daran scheiterten, einen Test für 8. Klässler zu lösen, klappte dies kürzlich. Das Aristo genannte System schaffte es, 90% der Fragen zu lösen, welche nicht nur Wissen, sondern auch logische Schlüsse erforderten. Die New York Times spricht dabei von einem Durchbruch – in Zukunft könnten so Sprachassistenten auch Fragen der Nutzer beantworten, die sie noch nie gehört haben.

Virtual Reality sorgt für bessere Betriebssicherheit

Der in Luxemburg angesiedelte Betrieb Carlex Glass bildet seine Staplerfahrer neuerdings mit einem VR-Simulator aus. Dazu gehört nicht nur eine Nachbildung eines Staplers, sondern auch eine realistische Darstellung von Situationen, in welchen die Auszubildenden korrekt handeln müssen. Der Hersteller behauptet, sechs Minuten im Stapler ersetzen rund drei Stunden theoretische Ausbildung.

Björk veröffentlicht ein VR-Album

Die isländische Musikerin hat seit 2015 eine ganze Reihe von VR-Experiences produziert. Eines davon, «Notget VR», wurde an den Cannes Lions 2017 mit dem Grand Prix in der Kategorie Digital Craft ausgezeichnet. Jetzt bringt Björk sogar ihr ganzes 2015-er Album «Vulnicura» in die virtuelle Realität. Das «Vulnicura Virtual Reality Album» gibt’s ab sofort für 30 US-Dollar bei Steam.

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