Verschiedene Automobilhersteller setzen auf Virtual Reality für verschiedene Prozesse und Bereiche – von der Planung von Fabrikationsanlagen, dem Design von neuen Fahrzeugmodellen bis zum Konfiguratoren beim Verkaufsgespräch mit Kunden. Aber auch andere Branchen setzen auf VR, wie Beispiele aus dem Sport und dem Gesundheitswesen zeigen. Und Epic Games macht sich mit Investitionskapital daran, das Metaverse zu bauen.

 

Automobilindustrie setzt auf VR-Technologie

Gleich zwei bekannte Automarken haben bekannt gegeben, dass sie auf Spiele-Engines und Virtual Reality setzen. BMW nutzt die Technologie, um neue Fabriken zu planen und setzt dabei auf das «Omniverse » Ökosystem von Nvidia. Porsche setzt beim Engineering von neuen Fahrzeugmodellen auf Virtual Reality. Das erlaubt mit fotorealistischer Grafik nicht nur eine Preview des Designs bei der Entwicklung, sondern unterstützt auch den Verkauf im Gespräch mit dem Kunden.

Gesundheitssektor: VR hilft bei Stressbewältigung

Das Unternehmen BehaVR  spezialisiert sich auf therapeutische VR-Inhalte und hat nun zusammen mit John Hopkins HealthCare Solutions die Experience «CenteredVR» entwickelt. Diese zielt darauf ab, dem Pflegepersonal ein Tool für das Stress-Management im Kontext der Pandemie anzubieten. Im Tool können in einer beruhigenden virtuellen Umgebung sechs Achtsamkeits-Übungen erlernt werden.

Epic Games erhält 1 Milliarde für den Bau des Metaverse

Ein Zusammenschluss von Investoren – darunter auch Sony – hat Epic Games (der Firma hinter der Unreal Engine und dem bekannten Spiel Fortnite) eine Milliarde US-Dollar zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, damit das Metaverse aufzubauen – ein Ausdruck für eine digitale Kopie unserer Welt wie sie beispielsweise im Film «Ready Player One» zu sehen ist.

Magic Leap 2 erscheint im ersten Quartal 2022

Die Magic Leap erschien im Sommer 2018, setzte sich aber nicht durch und führte beinahe zu einem Konkurs der Herstellerfirma, welche Milliarden an Investitionsgeldern für die Entwicklung einer Highend-AR-Brille erhalten hatte. Nun hat die CEO Peggy Johnson angekündigt, dass das Nachfolgermodell im ersten Quartal 2022 auf den Markt kommen soll. Die kleinere und leichtere Brille soll dabei vor allem für den B2B-Markt entwickelt werden.

Amazon Salon: Haarfarben mit AR auswählen

Das erste «haircare and styling center» von Amazon hat kürzlich in London eröffnet und setzt dabei auch auf AR-Technologie. So können sich Kundinnen und Kunden die gewünschte Haarfarbe mit AR bereits vor dem Färben ausprobieren.

IKEAs AR-App nutzt neuerdings die LiDAR-Scanner

Das Möbelhaus bringt eine verbesserte Version ihrer AR-App «IKEA Place», welche von den neuen LiDAR-Scannern gebrauch macht, welche in den neuen iPhones verbaut sind. Dank den Tiefensensoren kann die Umgebung nicht nur schneller, sondern auch genauer erfasst werden, was auch ein realistisches Platzieren von virtuellen Möbel ermöglicht. Ausserdem misst die App Türen und Fenster aus und erstellt einen 3D-Raumplan, um danach diese virtuelle Wohnung mit verschiedensten 3D-Möbeln zu bestücken.

Pfahlbauten virtuell auf dem Sechseläutenplatz erleben

Auf dem Platz vor dem Opernhaus in Zürich kann man seit kurzem virtuelle Pfahlbauten bestaunen, die vor bald 6000 Jahren am Zürichsee standen. Möglich macht dies die App «pastZurich» für Android und iOS, welche die Pfahlbauten auf den Platz stellt oder einem auch eine Miniatur-Version zuhause auf dem Küchentisch entdecken lässt.

Baseball: Matt Olson trainiert in VR

Während dem Frühlingstraining setzt der Hitter Matt Olson auf Virtual Reality. In der App muss man dabei Würfe von Pitchern treffen, hat dabei aber auch verschiedenste Einstell- und Auswertungsmöglichkeiten.

Google AR: Neuerdings mit Animes

Regelmässig erweitert Google seine Suche mit 3D-Objekten, die mittels AR zuhause platziert werden können. Nach Tieren, Insekten und Dinosaurier sind nun Animes dran: von Pac Man über Hello Kitty bis hin zum hier weniger bekannten Taiko Master kann man sich verschiedene ikonische Animes als 3D-Figuren anschauen.

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