Diesen Winter haben wir einen AR-Skihelm vorgestellt, pünktlich auf die Sommerferien kommt nun eine AR-Schwimmbrille auf den Markt. Die weiteren XR-News dieser Woche kommen von Samsung, Apple, der Polizei und dem Pentagon.

 

Techdemo für VR und 5G: Ferngesteuertes Driften

Um die geringe Latenz und den hohen Durchsatz von 5G-Netzverbindungen zu demonstrieren, zeigten Samsung und Vodafone an einer englischen Motorsportveranstaltung einen speziellen Stunt: Der Stuntfahrer Vaughn Gittin Jr. fuhr eine Bergrennstrecke hoch, sass dabei jedoch in einer Distanz mit einer VR-Brille und einem Computerlenkrad mit Pedalen – und steuerte das Auto somit fern.

Apple nutzt ARKit für «Aufmerksamkeitskorrektur» bei FaceTime

Mit dem iOS 13 Update erhält die Videochat-Software FaceTime ein neues Feature. Mittels AR-Technologie wird stetiger Augenkontakt simuliert. Damit wird das Problem umgangen, dass man bei FaceTime auf den Screen schaut anstatt in die Kamera und so kein Sichtkontakt entsteht.

Europäische Polizisten sollen mit VR ein Stresstraining absolvieren

Im in Hochrisiko-Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen, wird im Rahmen des Förderprogramms «Horizon 2020» ein VR-Training für Polizisten entwickelt. Ziel ist es, das Entscheidungs- und Handlungsverhalten der Beamten zu verbessern.

Startup kündigt AR-Schwimmbrille an

Das Startup Form im kanadischen Vancouver hat eine Schwimmbrille vorgestellt, welche mittels Augmented Reality eine Stoppuhr sowie die zurückgelegte Distanz, die Geschwindigkeit, die verbrannten Kalorien anzeigt.

Pentagon: Mit VR den atomaren Krieg simulieren

Das Pentagon sucht in einer Ausschreibung Trainingsumgebungen in Virtual Reality, welche «radiological/nuclear considerations» berücksichtigen. Ziel des Verteidigungsministeriums ist es, Soldaten in einem Szenario eines nuklearen Kriegs auszubilden. Bleibt zu hoffen, dass diese Szenarien stets virtuell bleiben.

The Shining: Dank Deepfake mit Jim Carrey

Deepfakes sind Videos, welches dank Machine Learning so verändert wurden, dass Gesichter von Protagonisten ausgetauscht werden. Damit kann in der Produktion auch gespart werden, weil Gesichter von Schauspielern im Nachhinein noch integriert werden können. Andererseits lassen sich verblüffende Effekte erzielen, wie ein Beispiel aus dem Filmklassiker «The Shining» zeigt: darin Jim Carrey statt Jack Nicholson zu sehen.

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