Gemäss Mark Zuckerberg wird Virtual Reality grösser, als die meisten Menschen annehmen. AR werde in Zukunft das Smartphone ersetzen – und VR den Fernseher, der auch heute noch einen grossen Teil der Bildschirmzeit von vielen Menschen ausmacht. Auch HTC-Chef Yves Maitre ist der Überzeugung, dass sich VR und AR (zusammengefasst XR) in den nächsten Jahren flächendeckend verbreiten wird.

 

Gemäss HTC überholt XR die Smartphone-Sparte in 5 Jahren

Der seit September amtierende Geschäftsführer von HTC, Yves Maitre, hat bei einem Tech-Event in den USA über die Zukunft von HTC und der XR-Technologie gesprochen. Er argumentiert, dass es in fünf Jahren und der flächendeckenden Verbreitung von 5G soweit sein werde, dass XR-Brillen den Smartphones den Rang ablaufen.

Zuckerberg: «I think VR is going to be bigger than people realize»

In einem Interview mit CNET diskutiert der Facebook-Chef die Unternehmensstrategie und kommt dabei auch auf AR und VR zu sprechen. Diesen Technologien misst Zuckerberg für die Zukunft grosse bedeutung zu und meint: «I think VR is going to be bigger than people realize». Er zieht dabei eine Analogie von AR und VR zu bestehenden Technologien: «One basic analogy is if you think about how we use screens and the rest of our lives, phones are the ones we bring with us, but half of our time with screens is TVs – and because there’s a lot of time where you sit and you want like an immersive experience. And if you’re going with the future, I think VR is TV is and AR is phones.»

Toyota trainiert Haus-Roboter mit VR

Das Toyota Research Institute arbeitet daran, Roboter in die Haushalte zu bringen, um dort Menschen bei Alltagsarbeiten zu unterstützen. Für das Training dieser Roboter setzt der Konzern auf Virtual Reality: Roboter-Trainer nutzen eine VR-Brille und Controller, um Roboter zu steuern und Befehle zu geben. Toyota-Manager Dan Helmick dazu: «The teacher can see a model of the robot as well as the live data from the robot itself. It uses that information to teach behaviors that are linked to things in the environment.»

Geister jagen mit der AR-Brille

Am Samstag eröffnet Sony in Tokio eine Augmented-Reality-Attraktion: Mit einem von Sony entwickelten AR-Brillen-Prototypen werden die Besucher zu Ghostbusters und jagen in der realen Umgebung virtuelle Geister. Der Prototyp soll die «allerneueste AR-Technologie» beinhalten. Ob und wann Sony die AR-Brille auf den Markt bringt, ist aber nicht klar.

Vive Cosmos nun erhältlich

Seit dem 3. Oktober ist die neue VR-Brille von HTC auch hierzulande erhältlich. Ähnlich wie die Oculus Quest benötigt die Brille weder einen PC noch externe Sensoren, um VR-Inhalte mit voller Bewegungsfreiheit darzustellen.

Microsoft patentiert «Virtual Reality Floor Mat»

Gemäss einem Patentantrag arbeitet Microsoft an einer Art Teppich, welche für das Tracking von VR-Brillen ausgelegt ist und verschiedene Vorteile aufzeigt. So wäre das Inside-Out-Tracking in Brillen einfacher, wenn die Matte Marker beinhaltet, die Matte könnte als gemeinsames Koordinatensystem für mehrere User genutzt werden und schliesslich dient die Matte als haptisches Feedback für SpielerInnen mit VR-Brille, wo die Spielzone endet.

Fantaventura: VR-Experience zum 30-Jahr-Jubiläum von Fanta 4

Die Fantastischen Vier feiern dieses Jahr ihr 30. Bandjubiläum und haben dazu eine mit nostalgischen Inhalten gefüllte VR-Experience namens «Fantaventura» kreiert. In einer Art Adventure-Spiel kann man sich durch die virtuelle Welt bewegen, welche an das 1993 erschienene Lied «Tag am Meer» anlehnt und darin nicht nur Bandmitglieder, sondern allerlei Nostalgisches entdecken. Erhältlich ist die Experience kostenlos.

Apple kauft Motion-Capture-Unternehmen IKinema

Apple erweitert seine AR-/VR-Sparte mit dem britischen Unternehmen IKinema, welches sich auf Motion Capturing spezialisiert hat, um digitale Charaktere basierend auf Videos zu animieren. Bekannt ist die Technologie durch die Animojis.

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