Augmented Reality lebt bis jetzt vor allem in Apps. Damit die Technologie noch mehr Reichweite gewinnen kann, sollte sie möglichst einfach zugänglich sein – und da ist ein App-Download oft ein Hindernis. Die News der letzten Woche zeigen aber, wie sowohl Google als auch Apple immer besser darin werden, AR-Inhalte im Browser zu ermöglichen.

 

AR-Suchresultate auf immer mehr Geräten verfügbar

An der Entwicklerkonferenz iO vor einem Monat hat Google angekündigt, dass AR-Inhalte bald in den Suchresultaten auftauchen werden. Nachdem die Funktion zunächst nur auf den hauseigenen Pixel-Phones verfügbar war, zeigen seit Kurzem diverse Smartphones mit ARCore- (Android) oder ARKit-Support (iOS) AR-Suchresultate an. Wichtig: Die Google-Suche muss auf englisch eingestellt sein. Wir haben mit einem iPhone X getestet und konnten uns zum Beispiel einen Tiger, einen Hai oder einen Panda ins Büro holen.

Stelle den neuen Mac Pro in dein Büro

Öffnet man mit einem iPhone mit iOS 12 oder höher die offizielle Website der neuen Mac Pro Produkte, kann direkt aus dem Browser heraus das Gerät mittels Augmented Reality ins eigene Büro gestellt werden. Apple zeigt damit eindrücklich, wie das Einkaufen mittels AR in Zukunft aussehen kann.

Imagine Dragons erhält Auftritt in Beat Saber

Im erfolgreichen Rhythmus-Spiel Beat Saber wird im Takt zur Musik gespielt. Nachdem der Entwickler bisher vor allem auf Eigenproduktionen bei den Songs gesetzt hat, kommt nun prominente Ergänzung: Imagine Dragons werden mit dem neuen Update 10 Tracks an Beat Saber beisteuern.

Facebook-KI kann Stimmen generieren

Eine KI-gestützte Sprachsynthese namens «Melnet» schafft es, anhand von Audioaufnahmen (Spektogrammen) eine Stimme mit Tonalität zu erstellen. Die Forscher haben aus einem TED-Talk die Stimme von Bill Gates synthetisiert und lassen ihn verschiedene Sätze sagen. Zurzeit sind einzelne Sätze gut umsetzbar, für ganze Reden sei die KI noch nicht geeignet. Die Technologie würde es aber in Zukunft beispielsweise erlauben, eigene Avatare mit der persönlichen Stimme zu versehen, um einen glaubwürdigen digitalen Zwilling zu haben.

Mikroorganismen hautnah erleben

Um Lebenswelten und Lebewesen zu zeigen, die sonst von menschlichem Auge kaum sichtbar sind, setzt «Microscopia VR» auf Virtual Reality und lässt damit kleinste Tierchen so gross wie Bären erscheinen:

Walmart plant mit AR und VR für die nächste Generation des Einkaufens

An einem Shareholder-Event sprach eCommerce President & CEO Marc Lore über die Entwicklungen im Shopping-Bereich. Dabei unterstrich er die Wichtigkeit von AR und VR für das zukünftige Einkaufserlebnis. Als Beispiel für AR nannte er die Möglichkeit, Preisvergleiche oder Kundenmeinungen direkt an Produkten sichtbar zu machen.

Broadway wird dank VR überall erlebbar

Wer eine Broadway-Show sehen will, muss dafür nach New York reisen – doch das ändert sich bald: In Zukunft sollen die Shows mehr Menschen zugänglich gemacht werden – mittels VR können die gesamten Shows von verschiedenen Perspektiven geschaut werden. Der Produzent John Gore meint dazu: «Using VR technology is just one more way to deliver Broadway to fans around the globe, especially when the live experience of Broadway and touring Broadway is beyond their reach.»

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