Augmented Reality kann im Verkaufsprozess eine wichtige Rolle spielen. Wie, zeigen aktuelle Beispiele von IKEA und Porsche: Das schwedische Möbelhaus macht AR zu einem zentralen Element seiner neuen Shopping-App und Porsche hat einen «AR Visualizer» entwickelt.
AR spielt in der IKEA-Strategie eine wichtige Rolle
Weil immer mehr Leute online einkaufen, muss auch der Möbelgigant IKEA seine Strategie anpassen: In Zukunft sollen die grossen Shops am Stadtrand eine weniger wichtige Rolle spielen. Wichtiger wird dafür Online-Shopping – und hier will IKEA auf Augmented Reality setzen, damit die Kunden die Möbel in ihren eigenen vier Wänden visualisieren können. Das war bereits mit der 2017 vorgestellten App IKEA Place möglich, nun soll die AR-Funktionalität aber mit Shopping-Funktionen verbunden werden. Die dafür entwickelte App wird zunächst in Frankreich und Holland getestet. «It is a completely new experience,» sagt Barbara Martin Coppola, Chief Digital Officer bei IKEA «The app is combining the store experience, with the online experience.»
Porsche lanciert eine AR-App
Wer schon immer von einem Porsche geträumt hat, kann sich jetzt zumindest ein virtuelles Modell vor das Haus stellen: Mit der App «AR Visualizer» (erhältlich für iOS und Android) kann man sein Lieblingsmodell in der Umgebung platzieren, eine Runde drehen und mittels AR-Röntgenblick in das Innere des Wagens schauen.
Logitech bringt einen VR-Stift auf den Markt
Damit sich Künstler in der virtuellen Realität besser ausdrücken können, arbeitet das Schweizer Unternehmen Logitech an einem Gerät, das wie ein Stift gehalten wird und mit dem man im virtuellen Raum zeichnen oder schreiben kann. Der «Logitech VR Ink Pilot Edition» soll mit Valves Lighthouse-Trackern funktionieren. Wann das Gerät auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.
Neuer iPod Touch mit Augmented Reality
Apple bringt den iPod zurück: Der neu vorgestellte iPod Touch bietet viel Power für Unterhaltungs-Anwendungen – und ist dank dem von Apple entwickelten A10 Fusion Chip auch Augmented-Reality-fähig. Das Gerät ist ab 249 Franken erhältlich.
Oculus Quest schon bei einigen Händlern ausverkauft
Die neueste Brille aus dem Hause Oculus verkauft sich offensichtlich sehr gut – so ist die Brille bei Amazon, Walmart oder Newegg bereits ausverkauft. Auch bei Best Buy scheint die Brille oft vergriffen. Die Bestellungen über den Oculus-Store sind weiterhin weltweit möglich.
Grosse AR-Ausstellung in Boston eröffnet
Das Gebiet um den «Boston’s Rose Kennedy Greenway» bietet nicht nur viele Gärten, Promenaden oder Brunnen, sondern neuerdings auch eine der grössten AR-Ausstellungen der Welt. Mit der App «TheGreenWay AR» können Leute vor Ort die digitale Kunstausstellung «The Auto Show» dank Augmented Reality erleben.