Wenn man englische Zahlen auf deutsch übersetzt, muss man immer aufpassen: Die englische «trillion» ist auf deutsch eine Billion, während die englische «billion» in unserem Sprachraum eine Milliarde ist. Aber auch wenn das Metaverse auf deutsch «nur» eine Multi-Billionen- und nicht Multi-Trillionen-Chance ist: gemäss Epic-Chef Tim Sweeney ist da verdammt viel Potential drin.

 

Tim Sweeney sieht riesiges Potential im Metaverse

«Over the coming decades, the metaverse has the potential to become a multitrillion-dollar part of the world economy,» sagte der CEO von Epic Games, dem Entwickler von Fortnite und der Unreal Engine, an einer Konferenz. «The next three years are going to be critical for all of the metaverse-aspiring companies like Epic, Roblox, Microsoft, Facebook. It’s kind of a race to get to a billion users, whoever brings on a billion users first, would be the presumed leader in setting the standards.» Damit scheint Sweeney das Metaverse als ähnlich grosse Chance einzustufen wie Mark Zuckerberg, der sogar seine Firma in Meta umgetauft hat.

Niantic erhält 300 Millionen Dollar

Das Unternehmen hinter dem AR-Hit «Pokémon Go» wird mittlerweile mit 9 Milliarden Dollar bewertet und erhält von der Investmentgesellschaft Coatue satte 300 Millionen US-Dollar, um die Entwicklung des «Real-World Metaverse» voranzutreiben. Das Geld soll unter anderem eingesetzt werden, um die kürzlich vorgestellte AR-Entwicklungsplattform «Lightship» weiterzuentwickeln: «Wir bauen eine Zukunft, in der die reale Welt mit digitalen Kreationen, Unterhaltung und Informationen überlagert wird, was sie magischer, unterhaltsamer und informativer macht», sagt Niantic-CEO John Hanke.

Avegant stellt neue AR-Display-Technik vor

Die Display-Profis von Avegant wollen mit der «LED AR Light Engine» schlanke AR-Brillen ermöglichen. Die Technologie wird im Brillenbügel angebracht und soll ein scharfes und farbiges Bild ins Sichtfeld projizieren. Die Projektionseinheit ist dünner als ein Bleistift und soll so leicht sein wie eine Büroklammer.

AR-Game zum Kinostart von «Ghostbusters: Afterlife»

Letzte Woche startete die Neuauflage des Klassikers «Ghostbusters» in den Kinos. Wer selber auf die Jagd nach Geistern gehen will, kann das mit einem Augmented-Reality-Game tun: In «Ghostbusters: Afterlife ScARe» soll man die bösartige Vergangenheit einer Stadt aufdecken und muss dabei paranormalen Angriffen ausweichen oder nach Fehltritten virtuellen Schleim vom Bildschirm wischen.

Die Oculus Quest heisst neu «Meta Quest»

Wer auf oculus.com geht, sieht oben auf der Seite nicht mehr das Oculus- sondern das Meta-Logo. Wie Facebook im Namen seiner Namensänderung zu «Meta» angekündigt hat, soll der Markenname «Oculus» nämlich schrittweise verschwinden. So ist aus der Oculus Quest 2 bereits jetzt die Meta Quest 2 geworden – das Gerät ist aber immer noch genau dasselbe.

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