Während Google, Huawei und StarVR an AR- beziehungsweise VR-Brillen arbeiten und lancieren, zeigen Beispiele aus Grossbritannien, Südafrika und Deutschland, wie die Augmented Reality und Virtual Reality gewinnbringend eingesetzt werden können.
Bahnhofsplanung mit VR und Eye-Tracking
London Waterloo ist der höchstfrequentierte Bahnhof in England, wie das Office of Rail and Road schreibt. Um die jährlich fast 100 Millionen Passagiere möglichst effizient durch den Bahnhof navigieren zu lassen, setzen die Verantwortlichen nun auf Virtual Reality. Mittels VR-Brillen mit Eye-Tracking lassen sie Probanden mit einem vorgegebenen Ziel durch nachgebaute Bahnhöfe navigieren. Dank der aufgezeichneten Daten kann sehr gut daraus geschlossen werden, wo allenfalls Verbesserungsbedarf besteht. Dies auch bereits vor dem Bau neuer Bahnhöfe – basierend auf Modellen von Architekten.
Google Glass 2 bei FCC gelistet
Nachdem Google seine Glass Enterprise Edition im 2017 lancierte, ohne gross die Werbetrommel zu rühren, steht nun offensichtlich der Release eines Nachfolgemodells kurz bevor. Gemäss einer Auflistung bei der FCC (United States Federal Communications Commission) soll die Google Glass 2 noch 2019 auf den Markt kommen – erneut mit dem Fokus auf den B2B-Bereich. Beim Gerät soll es sich um einen Clip handeln, der an einem Brillengestell befestigt werden kann.
Huawei entwickelt AR-Brillen
Das chinesische Unternehmen arbeitet bereits an eigenen AR-Brillen, welche in den nächsten 1 bis 2 Jahren auf den Markt kommen sollen. Damit konkurrenziert Huawei die beiden Techgiganten Facebook und Apple, welche beide ebenfalls AR-Brillen angekündigt haben. Es wird erwartet, dass die Brillen von Huawei vor allem preislich günstiger ausfallen werden.
StarVR Headset erhältlich
Mit dem Fokus auf professionelle Anwender hat StarVR Corporation das VR-Headset «StarVR One» vorgestellt. Die Brille bietet ein Sichtfeld von 210° (gegenüber typischen 110°), scharfe Displays, extra entwickelte Linsen sowie integriertes Eye-Tracking. Seit dieser Woche kann man sich als Entwickler für das 3’200 US-Dollar teure System bewerben.
Virtual Reality ist wichtiges Trainingstool für Mineure
Wie CNBC Africa berichtet, setzen die grossen Minen-Betreiber vermehrt auf Virtual Reality, wenn es um die Ausbildung ihrer Mineure geht. Somit ist es möglich, gefährliche Situationen in einem sicheren Rahmen zu trainieren und so Unfälle zu vermeiden.
Heidelberg eröffnet Zukunftswerkstatt mit AR/VR
Am Standort Wiesloch-Walldorf hat Heidelberg für Auszubildende eine Zukunftswerkstatt eröffnet, in welcher man sich mit digitalen Trainings- und Arbeitsmethoden in AR und VR vertraut machen kann. Dabei werden beispielweise für angehende Mechatroniker Montage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten simuliert.
Brandermittler können dank VR aus der Distanz arbeiten
Matterport ist ein Unternehmen, welches ein System zur realistischen Erfassung von Orten (basierend auf Photogammetrie) anbietet. In Zusammenarbeit mit dem Forensik-Spezialisten Donan stellt Matterport nun ein Tool zur Verfügung, welches detaillierte 3D-Szenen von abgebrannten Orten erstellt und die Forensiker aus der Distanz prüfen können. Diese Szenen können sogar als Beweismittel in Gerichtsverfahren verwendet werden.
Globaler VR-Markt wächst gemäss neuem Bericht jährlich um fast 42%.
Das Marktforschungsunternehmen Envision Intelligence hat einen neuen Report veröffentlicht, bei welchem es auch um das Wachstum des Virtual-Reality-Marktes geht. Demnach soll der Markt bis 2014 auf 45.06 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einem jährlichen Zuwachs von rund 42% entspricht.
Google arbeitet an VR-Schuhen mit Minirädern
Die Fortbewegung in Virtual Reality ist nach wie vor ein Gebiet, in welchem sich Entwickler wie Nutzer Verbesserungen erhoffen. Offensichtlich arbeitet auch Google an Lösungen und patentierte deshalb kürzlich Schuhe mit kleinen Rädern, mit denen man an Ort und stelle geht, in VR sich jedoch fortbewegt.
Beat Saber für PSVR erschienen
Das wohl erfolgreichste VR-Spiel ist nun auch für die Playstation von Sony erschienen.