Warum Virtual Reality in der Ausbildung ein riesiges Potenzial hat, haben wir kürzlich in einem Blogpost beschrieben. Eine konkrete Anwendung zeigt die amerikanische Hockeyliga NHL, welche Schiedsrichter mit einer Oculus Rift üben lässt. Dass VR und AR auch im Retail-Bereich eine grosse Relevanz haben, zeigen Walmart und Alibaba.

 

Die Universität London startet einen VR-Studiengang

Wohl als erste Universität in Europa lanciert die London College of Communication (LCC) einen einjährigen Master- und einen dreijährigen Bachelor-Studiengang für Virtual Reality. Ziel mit dem 2019 startenden Studiengang ist es, die Ausbildung in der aufstrebenden VR-Industrie zu verbessern.

Die NHL setzt in der Schiedsrichterausbildung auf VR

Zur Ausbildung der Schiedsrichter (oder Linesmen) in der amerikanischen Hockeyliga NHL setzen die Verantwortlichen auf Virtual Reality. Mit einer Applikation für die Oculus Rift können Aspiranten sich Spiele und Spielsituationen sehr realitätsnah anschauen und beurteilen, ohne einen Fuss auf das Eis setzen zu müssen oder bei einem echten Spiel bereits wichtige Entscheidungen treffen zu müssen.

Walmart patentiert Virtual Reality Shopping

Gemäss zwei Patentanträgen des grössten Retailers Walmart arbeitet dieser an einem «Virtual Reality Shopping System». Die Patente beschreiben virtuelle Showrooms sowie eine Interaktion mit getrackten Handschuhen, welche das Anschauen und Anfassen der digitalen Gegenstände erlauben soll.

Alibaba lanciert Augmented Reality Shopping

Unter dem Label «Taobao Buy» startet der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba eine AR Shopping App für die Microsoft HoloLens. Dabei kann man mit Handgesten Produkte aus dem Alibaba-Sortiment auswählen und als Hologramme in seiner realen Umgebung platzieren.

Mit Virtual Reality gegen das Lampenfieber

Die kanadische Firma McLuhan & Davies Communications bildet Leute für bessere Kommunikationsskills aus und setzt dabei seit kurzem auf Virtual Reality. In der «The Skilled Presenter VR» genannten Applikation für die HTC Vive können sich Teilnehmer vor ein virtuelles Publikum stellen und ein professionelles Auftreten üben. Dabei werden dank verbautem Mikrofon auch Worte erfasst und ausgewertet sowie mittels Eyetracking gemessen, wie oft der Referent Augenkontakt zum (virtuellen) Publikum herstellt.

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