Nachdem wir letzte Woche über die AR-Hardware-Pläne von Snap, Niantic und Apple berichtet haben, gibt’s diese Woche Spekulationen um die Ambitionen von Google in diesem Bereich: Seit einigen Tagen hat der Tech-Gigant eine ganze Reihe von Jobs ausgeschrieben, welche zur Entwicklung einer AR-Brille passen. Und natürlich darf auch Facebook nicht vergessen werden, wie ein aktueller Artikel des Wall Street Journals in Erinnerung ruft.
Facebook, Apple und Niantic im Rennen um die AR-Brille der Zukunft
In einem Artikel des Wall Street Journals beschreiben die Autoren das Wettrennen der grossen Tech-Unternehmen um den «Computer der Zukunft auf die Gesichter der Menschen» zu bringen. Nebst den genannten Techunternehmen arbeiten weitere Anbieter daran, eine massentaugliche AR-Brille auf den Markt zu bringen. Oder wie der Artikel titelt: «Facebook, Apple and Niantic Bet People Are Ready for Augmented-Reality Glasses».
Google startet WebXR-Experimente
Basierend auf dem WebXR-Standard können AR- und VR-Experiences direkt im Browser dargestellt werden – ein App-Download entfällt. Um die Möglichkeiten der Technologie aufzuzeigen, hat Google eine Seite aufgeschaltet, auf welcher man diese WebXR-Experiences ausprobieren kann. Voraussetzung ist ein ARCore-fähiges Android-Gerät.
AR für Apple «critically Important»
Kara Swisher von der New York Times hat kürzlich mit Tim Cook über die Zukunft von Apple gesprochen und dabei auch das Thema AR angesprochen. Das Thema AR sei für Apple sehr wichtig. Zudem meinte Cook dazu: «I’m already seeing AR take off in some of these areas with use of the phone. And I think the promise is even greater in the future».
KLM intensiviert Mitarbeiter-Trainings mittels VR
Gerade auch während der Pandemie setzt die Airline vermehrt auf VR für die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. «Virtual reality has already permanently changed the way we train workers,» sagt Werner Soeteman, Manager des VR Centre Of Excellence bei KLM IT. «In every environment that’s difficult to simulate or with every material that is expensive or risky to use, we expect to experiment with using VR instead.» Weitere Informationen zum Thema «VR in der Aus- und Weiterbildung» haben wir hier zusammengefasst.
Corona und die Zukunft von Extended Reality
«Die Pandemie hat Unternehmen, Institutionen und Kulturschaffende dazu gezwungen, nach neuen Kommunikationsformen zu suchen – und viele davon sind bei XR-Technologien fündig geworden», sagt Bandara Co-Founder Daniel Gremli in einem Artikel der Netzwoche zur Entwicklung von XR im letzten Jahr. Im Bericht werden verschiedene Schweizer VR- und AR-Projekte vorgestellt, die während der Pandemie entstanden sind, zum Beispiel unsere virtuelle Messe für Ingram Micro und unsere Ausbildungssimulation «Dementia Care VR» für die Ostschweizer Fachhochschule.
Befragung zum AR-Shopping in der Schweiz
E-Com hat eine Befragung im Zusammenhang mit Online-Shopping in der DACH-Region durchgeführt und die rund 4000 Teilnehmenden auch zu AR befragt. Rund ein Drittel der Befragten gab dabei an, dass sie sich vorstellen können, AR zum Shoppen einzusetzen.
Ubisoft kündigt VR-Spiele an
Ubisoft als einer der weltweit grössten Spiele-Publisher hat angekündigt, einen Schritt weiter zu gehen, was VR-Spiele anbelangt. Bisher haben die Studios unter dem Ubisoft-Schirm vor allem kleinere VR-Experiences umgesetzt, nun sollen auch grosse Games folgen. Dass VR auch bei Indie-Entwicklern immer mehr Anklang findet, zeigt dass das Hype-Spiel «Valheim» kürzlich ebenfalls einen VR-Modus erhalten hat.
Ausstellung in Basel setzt auf AR
In der neuen Ausstellung «Storytelling Art» im Basler Ausstellungsraum KUNSTpART am Spalenberg können mithilfe von AR Bilder erweitert werden. Mit der zugehörigen App werden die Ölgemälde so zum Leben erweckt und die KünstlerInnen erläutern auf der Audiospur Details zum Kunstwerk.