Es ist soweit: An der Entwicklerkonferenz «F8» gab Facebook bekannt, dass die VR-Brille «Oculus Go» ab sofort erhältlich ist. Etwas länger dauert es noch, bis Apple eine Brille auf den Markt bringt: Gemäss neusten Gerüchten soll 2020 eine kombinierte AR- und VR-Brille auf den Markt kommen.
Oculus Go ab sofort in 23 Ländern erhältlich
Facebooks Standalone-Brille kann ab sofort über die Oculus-Website bestellt werden und wird unter anderem auch in die Schweiz geliefert. Es gibt eine 32GB-Version für 219 Euro und eine 64GB-Version für 269 Euro. Mit der Oculus Go macht Virtual Reality einen grossen Schritt in Richtung Mainstream: Erstmals kommt eine günstige VR-Brille auf den Markt, für die kein spezielles Smartphone benötigt wird und die trotzdem eine gute Qualität bietet. Erste Reviews sind positiv, so bezeichnet beispielsweise Wired das Gerät als «a damn good entry point to virtual reality».
Apple soll 2020 eine kombinierte AR- und VR-Brille lancieren
Nach einem Bloomberg-Bericht vom letzten November weist jetzt auch ein Report auf CNET darauf hin, dass Apple bereits 2020 ein Headset auf den Markt bringen soll. Das Gerät soll über eine Auflösung von 8K pro Auge verfügen, was alle gegenwärtig verfügbaren VR- und AR-Brillen in den Schatten stellen würde.
Disney arbeitet an Feedback-Weste für VR
Ein neuer Research-Prototyp des Unterhaltungskonzerns versorgt diverse Körperpartien in unterschiedlichen Stärken mit einem spürbaren Feedback. So fühlen sich beispielsweise Umarmungen in Virtual Reality plötzlich ganz real an.
Mercedes-Benz lanciert AR-App und baut VR-Showrooms aus
Eine neu lancierte AR-App «Mercedes cAR» des Automobilherstellers lässt Kunden ihr Wunschfahrzeug konfigurieren, von allen Seiten (inklusive Innenleben) virtuell erleben und dann über Social Media teilen. Neben Augmented Reality setzt Mercedes weiterhin auf Virtual Reality und baut deutschlandweit seine VR-Showrooms aus. Dabei kriegt der Kunde vor dem Kauf einen realitätsnahen Eindruck seiner spezifischen Auto-Konfiguration.
VR-Training für Lastwagen-Chauffeure
Auch wenn vermehrt die Rede davon ist, Lastwagen in Zukunft autonom auf den Strassen fahren zu lassen, sind wir noch ein wenig davon entfernt. Bis dahin bietet Virtual Reality eine gute Möglichkeit, verschiedene Assistenz-Systeme zu testen, wie der Autor Neil Abt von FleetOwner nach einer Testfahrt auf dem VR-Simulator resümiert: «… people can test out technologies such as adaptive cruise control and lane-keeping assist in the safe environment of a simulator – rather than out on the highway».
US-Militär: Training in detailgetreu nachgebildeten Städten
Das amerikanische Militär trainiert schon länger auf virtuellen Schlachtfeldern. Neu ist es allerdings möglich, dass diese Übungen in wesentlich realistischeren Städten stattfinden können. Dies geschieht auf Grundlage von Satelliten- und Street View-Daten, welche in VR-Welten transformiert werden. Im realen Kampf finden sich trainierte Soldaten danach deutlich besser zurecht und können eingeübte Taktiken schneller anwenden.
Mozilla veröffentlicht mit Hubs eine Social WebVR Experience
Mozilla hat kürzlich eine neue VR-Experience namens «Hubs» vorgestellt, welche ohne App-Download direkt im Browser läuft. Hat man eine VR-Brille an den Rechner angeschlossen, kann man sich über Hubs in virtuelle Chat-Räume begeben und sich mit anderen Avataren unterhalten oder beispielsweise High-Fives verteilen. Die weitere Entwicklung des Open-Source Projektes beinhaltet unter anderem selbst gestaltbare Räume und Avatare sowie die Unterstützung von weiteren VR-Systemen.