Hier kommt das letzte Bandara-Briefing im Jahr 2019. Auch in diesem Jahr haben sich Virtual und Augmented Reality rasant weiterentwickelt. Microsoft stellte die HoloLens 2 vor, Facebook die Oculus Quest – und Apple und Google brachten ihre AR-Plattformen ARKit und ARCore einen grossen Schritt weiter. Wir hoffen, dass wir Sie mit unseren wöchentlichen Briefings auf dem Laufenden halten konnten. Vielen Dank fürs Mitlesen und frohe Festtage! Das nächste Briefing kommt am 8. Januar 2020.

 

Varjo entwickelt einen virtuellen Arbeitsplatz

Das finnische Unternehmen ist bekannt für professionelle VR- und XR-Brillen. Das Profi-Gerät Varjo XR-1 ist seit kurzem erhältlich (Kostenpunkt: rund CHF 10’000.–) und kommt mit einer «Varjo Workspace» genannten virtuellen Arbeitsumgebung. Dank der sehr hoch aufgelösten Screens ist es darin möglich, seinen Arbeitsplatz virtuell einzurichten und da nicht nur Monitore zu simulieren, sondern direkt an 3D-Objekten zu arbeiten.

Huaweis VR-Brille in China erhältlich

Das Unternehmen hat seine «Huawei VR Glass» für 2,999 Yuan (ca. CHF 420.–) lanciert. Die Brille sticht vor allem durch den kleinen Formfaktor sowie die Integration der Smartphones und Smartwatch von Huawei heraus. Wer chinesisch kann, hier das Introduction-Video:

Eishockey-Profis trainieren mit VR-Brille

Das tschechische Startup «Sense Arena» hat ein VR-Training für Hockey-Spieler entwickelt. Mit einer Virtual-Reality-Brille und einem getrackten Hockeystock können verschiedene Trainings absolviert werden. Der Vorteil: komplexe Situationen können schneller nachgestellt werden und der Spieler bekommt Hilfestellungen und Auswertungen eingeblendet.

AR-Tour in der österreichischen Nationalbibliothek

Die Nationalbibliothek in Wien hat zusammen mit der Künstlerin Kristina Hofmann eine AR-Applikation entwickelt, welche an verschiedenen Stellen im Prunksaal mittels animierten Bücherwürmern weitere Informationen vermittelt. Die Zielgruppe sind dabei vor allem Kinder mit ihren erwachsenen Begleitern.

Fingertracking für Oculus Quest verfügbar

Oculus hat mit dem neuesten Update für die Quest das Fingertracking aktiviert. Mit den verbauten Kameras können so die eigenen Hände in VR gesehen und genutzt werden.

New York Times zeigt mit AR-App die Luftverschmutzung

Mittels einer Augmented-Reality-Funktion in der Smartphone-App der NYT ist es möglich, die Luftverschmutzung in seiner Umgebung zu visualisieren – und dabei auch andere Städte zum Vergleich zu nehmen. Erreicht wird dies durch das Visualisieren von sonst unsichtbaren Schmutzpartikeln.

Die US Army nutzt VR-Training zur IED-Erkennung

Zur Erkennung von «Improvised explosive devices» (IED), also unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen, setzt die US-Army auf Virtual Reality. In Irak und Afghanistan sind rund 45% der Todesfälle auf diese versteckten Fallen zurückzuführen und das Entdecken derselben entsprechend wichtig. Der Vorteil an VR sei, dass jederzeit und ortsunabhängig geübt werden kann.

VR-Experience zur Behandlung von Angststörungen kurz vor FDA-Freigabe

Virtual Reality wird in der Expositionstherapie schon vielseitig eingesetzt. Eine Behandlungsapplikation von Limbix ist nun kurz davor eine Freigabe der amerikanischen FDA zu erhalten. Dies würde eine breite Einführung des Systems für Behandlungen erlauben.

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