Die Schlagzeilen der letzten Woche zeigen, dass Virtual Reality und Augmented Reality in immer mehr Bereichen eingesetzt werden: Die Fantastischen Vier haben ein AR-Musikvideo veröffentlicht, BBC eine AR-App, VW bildet seine Mitarbeiter in VR aus und ein chinesisches Gericht setzt VR-Visualisierungen ein.

VW setzt auf Virtual Reality in der Ausbildung

Die Volkswagen Group hat eine VR-Trainingsumgebung entwickelt, mit der dieses Jahr 10’000 Mitarbeiter rund um den Globus ausgebildet werden sollen. Zum Start sind 30 Trainingssimulationen für Produktion und Logistik verfügbar.

Die Fantastischen Vier veröffentlichen ein AR-Musikvideo

Das neuste Musikvideo der deutschen Rapcombo «Die Fantastischen Vier» erscheint als Augmented-Reality-App für das iPhone: In Tunnel AR kann man ein virtuelles Loch in seinen Boden oder Tisch bohren und erlebt so den neusten Fanta-4-Track auf eine innovative Art.

Chinesisches Gericht setzt auf Virtual Reality

Letzte Woche hat in China erstmals ein Gericht ein VR-System eingesetzt, um einen Mordfall zu visualisieren: Der einzige Zeuge der Tat setzte sich eine VR-Brille auf und tauchte in eine 3D-Nachbildung des Tatorts ein. So konnte er den Richtern und Anwälten genau zeigen, wo er bei der Tat stand und aus welchem Sichtwinkel er das Verbrechen sah.

Microsoft forscht an besserer Haptik für VR-Anwendungen

Zusammen mit Wissenschaftlern der Stanford University haben Microsoft-Forscher erste Prototypen entwickelt, die ein realistischeres Haptik-Erlebnis für Virtual-Reality-Anwendungen bringen sollen. In den Prototypen werden zwei Handcontroller mit elektromechanisch aktivierten Verbindungen versehen. Das Ganze sieht zwar noch ziemlich umständlich aus, geht aber in eine gute Richtung – denn insbesondere für Trainingsanwendungen ist ein realistisches haptisches Feedback von grossem Nutzen.

BBC bringt Museum ins Wohnzimmer

Mit «Civilizations AR» bringt BBC eine Augmented-Reality-App für iOS und Android auf den Markt. Die App erlaubt es, historische Gegenstände in seinen eigenen vier Wänden zu platzieren und zu betrachten. In Zusammenarbeit mit und 30 Museen und Galerien wurden dazu Gegenstände eingescannt und nun als fotorealistische 3D-Modelle angeboten.

Wasserversorger in Wales nutzt AR für Fehlersenkung und besseren Service

DCWW ist der führende Wasserversorger in Wales und verwendet Augmented Reality, um Fehler zu reduzieren und den Service zu verbessern. Mit dem «Interactive Work Operations Manual» möchte das Unternehmen gedruckte Anleitungen ersetzen und Informationen vor allem auch mit 3D-Elementen verständlicher vermitteln.

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