Beim Training in Virtual Reality kann man verschiedene Arbeitssituationen realitätsgetreu nachstellen. So können sich die Mitarbeiter in einem virtuellen Umfeld auf Aufgaben in der Realität vorbereiten. So nutzt zum Beispiel Walmart VR, um Mitarbeiter auf den Black Friday vorzubereiten. Ein anderes aktuelles Beispiel kommt von der Universität Newcastle, die eine VR-App für das Anästhesietraining bei Zahnärzten entwickelt hat.
Walmart bereitet seine Mitarbeiter mit VR auf Black Friday vor
Der Black Friday steht vor der Türe – und mit den Rabatten auch eine grosse Menge an Kunden, welche eine Herausforderung für die Mitarbeiter von Detailhändlern darstellen. Um seine Mitarbeitenden auf diesen Tag vorzubereiten, setzt Walmart auf ein VR-Training. Der Retailer setzt bereits seit längerem im grossen Stil auf Virtual Reality und trainiert über eine Million Mitarbeiter mit VR-Brillen.
Youtube VR startet auf Oculus Go
Google bringt die Youtube-App auf die VR-Brille von Facebook. Seit Montag ist die App im Oculus Store verfügbar. Damit ist Youtube nun auf allen grösseren VR-Ökosystemen vertreten und somit die wohl grösste Plattform für immersive Videos.
Toyota testet den Einsatz der HoloLens im Produktionsprozess
Der japanische Autobauer testet zur Zeit den Einsatz der MR-Brille im Produktionsprozess und ist gemäss Projekt Manager Kayano Koichi überzeugt davon: «For example, inspecting coating thickness. In the past, this work took two people a whole day. They had to cut papers and stick them to the car. But with HoloLens, one person can do it in two hours. It’s revolutionized the way we work.»
Bessere Anästhesie beim Zahnarzt dank VR
Die University of Newcastle hat für die Ausbildung von Zahnärzten und Mundhygienespezialisten eine VR-Applikation entwickelt. In der Experience kann mittels Controllern das korrekte Setzen der Spritzen geübt werden. Denn dabei ist nicht nur der korrekte Winkel, sondern auch die richtige Tiefe massgebend für eine gute Betäubung. Möge dies Schule machen für einen angenehmeren Besuch beim Zahnarzt!
Gerücht: Valve arbeitet an VR-Brille, neuen Controllern – und Halflife VR
Valve ist nicht nur die Firma hinter Steam, der grössten digitalen Distributionsplattform von PC-Spielen, sondern auch Spiel- und Hardwareentwicklerin. Verschiedenen Berichten zufolge arbeitet Valve zurzeit an einer neuen VR-Brille mit guter Auflösung und grossem Sichtfeld. Dazu gehören auch die bereits unter dem Namen «Knuckles» angekündigten Controller. Ausserdem soll mit der Brille ein VR-Exklusivtitel auf den Markt kommen – und natürlich gehen viele Quellen davon aus, dass es sich um Halflife 3 handeln muss, ein seit 2005 erwarteter Nachfolger in einer der erfolgreichsten Spieleserien.
Samsung stellt AR-Cloud «Project Whare» vor
An der hauseigenen Entwicklerkonferenz hat Samsung das «Project Whare» vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine AR-Cloud, die es beispielsweise ermöglichen soll, dass AR-Elemente an Orten verankert («Persistence») und von mehreren Menschen gleichzeitig gesehen und verwendet werden können («Collaborative»). Dabei werden die AR-Technologien von Apple (ARKit) und Google (ARCore) unterstützt. Ausserdem gab es am Stand einen Prototypen einer Samsung AR-Brille zu sehen – ein starkes Zeichen, dass der koreanische Konzern vermehrt auch auf Augmented Reality setzt.
HTCs Standalone-Headset «Focus» nun auch in Europa erhältlich
Letzte Woche hat HTC angekündigt, die unter dem Namen «Focus» bereits länger in China erhältliche VR-Brille auch in Nordamerika und Europa anzubieten. Die Brille ist vor allem für den B2B-Bereich konzipiert und ist ein Standalone-Headset. Sie kommt also ohne externe Rechner oder Sensoren aus, soll dabei aber 6DOF bieten – also komplette Bewegungsfreiheit. Ebenfalls vorgestellt wurde dabei «Vive Sync», eine Multiuser-Kollaborationsplattform in VR.
Spinnenangst mit AR therapieren
Die Angst vor Spinnen (Arachnophobie) ist ein relativ weit verbreitetes Phänomen, welches Forschende am Frauenhofer Institut mittels Augmented Reality therapieren wollen – und dies im vertrauten Zuhause. Weil viele Menschen keine Therapie machen, soll das Angebot über die AR-Plattform «DigiPhobie» angeboten werden. Dies basierend auf guten Ergebnissen aus der Expositionstherapie mit Virtual Reality.