Morgen startet Steven Spielbergs Virtual-Reality-Film «Ready Player One» in den Kinos der französisch- und italienischsprachigen Schweiz, nächsten Donnerstag dann auch in der Deutschschweiz. Nachdem sich der Regisseur für seinen Film mehrere Jahre mit der Technologie beschäftigt hat, sagte er in einem Interview mit der Los Angeles Times: «I think in the future VR is going to be the super drug.» Während die Immersion von VR anscheinend süchtig machen kann, zeigen neue Anwendungen aus dem AR-Bereich, dass auch diese Technologie sich immer weiter verbreitet.
Ifolor lanciert App mit AR-Funktion
Die neue App «My Moments» von Ifolor macht Fotos mit einer Augmented-Reality-Funktion wiedererlebbar. Der Nutzer soll Bilder mit der Handykamera anvisieren und so als animiertes «Live Photo» wiedererleben können. Die App wurde für iOS und Android entwickelt.
HoloLens macht Untergrund-Infrastruktur sichtbar
Die «Toms River Municipal Utilities Authority» in New Jersey setzt die Mixed-Reality-Brille HoloLens von Microsoft ein, um unterirdische Wasser- und Stromleitungen zu visualisieren. So sehen die Arbeiter genau, welche Infrastruktur sich unter einer Strasse befindet, bevor diese aufgerissen wird.
Kinder lernen mithilfe von AR programmieren
Das Zürcher Startup RosieReality arbeitet an einer iPhone- und iPad-App, die Kindern im Alter von neun Jahren und höher das Programmieren beibringt. Im Zentrum der App steht der Augmented-Reality-Roboter Rosie, dem es verschiedene Funktionen beizubringen gilt. Das Startup hat kürzlich eine Kapitalspritze von 700’000 US-Dollar erhalten und die Beta-Version der App schon mit über 1’000 Kindern getestet.
Leap Motion zeigt «Virtual Wearable»
Die Handtracking-Spezialisten von Leap Motion waren in den letzten Jahren vor allem im Virtual-Reality-Bereich unterwegs. Ein neuer Prototyp zeigt jetzt, wie die Technologie zusammen mit Augmented-Reality-Brillen genutzt werden kann: Über Gestensteuerung kann der Nutzer an seiner Hand ein «Virtual Wearable» wachsen lassen und damit interagieren.
Spassige neue AR-App von Google
Mit der neuen Android-App «Just a Line» kann man zwar nicht mehr machen, als weisse Linien zu zeichnen – dank Augmented Reality eröffnen sich aber ganz neue Perspektiven: Man zeichnet in den Raum, nimmt ein Video auf und teilt dieses mit Freunden. Die App basiert auf dem Framework «ARCore» von Google.