Gemäss einem Bericht plant Meta den Release von einer ganzen Reihe von VR- und AR-Brillen in den nächsten Jahren. Doch auch Google hat Ambitionen – und sich ein Startup für XR-Displays einverleibt. Die Relevanz des Metaverse und der damit verbundenen Hardware zeigt eine neue Umfrage von Accenture.
Meta-Roadmap zeigt Hardware-Pläne
Bereits letztes Jahr hat Meta das «Projekt Cambria» angekündigt, das eventuell als «Quest Pro» auf den Markt kommen könnte. Nun zeigt eine interne Roadmap, was Meta in Sachen Hardware in den nächsten Jahren plant: Cambria soll im September für rund 800 US-Dollar auf den Markt kommen. 2023 folgt mit dem Projekt «Stinson» ein weiteres Quest-Headset, 2024 mit «Funston» ein Cambria-Nachfolger. Ebenfalls 2024 sollen die beiden AR-Brillenprojekte «Nazare» und «Hypernova» marktreif sein, bevor dann 2026 und 2028 weitere Generationen der AR-Brillen auf den Markt kommen sollen. Um die Geräte dem Publikum zu präsentieren, baut Meta eigene Shops: Ein erster Meta Store wird am 9. Mai in Kalifornien eröffnet und soll «Metaverse-Hardware zum Anfassen» bieten.
83% der Konsument:innen wollen im Metaverse einkaufen
In einer Accenture-Umfrage unter 11’000 Personen in 16 Ländern gaben zwei Drittel der Befragten an, dass sie in den letzten 12 Monaten ein virtuelles Produkt oder eine Dienstleistung gekauft oder an einem virtuellen Event teilgenommen haben. 83% der Befragten seien daran interessiert, auch Einkäufe über das Metaverse zu tätigen.
Snapchat lanciert neue AR-Shopping-Tools
Am Snap Partner Summit wurde «Dress Up» vorgestellt, ein Tool mit dem man 3D-Modelle von Kleidern und Accessoires in Augmented Reality anprobieren kann. «Dress Up» ist nicht nur innerhalb von Snapchat verfügbar, sondern kann von Unternehmen auch in ihre eigenen Apps und Websites eingebaut werden.
Spotify und Telekom eröffnen Metaverse-Welten
Auf «Spotify Island» innerhalb von Roblox kann man Musik machen, Games spielen und mit virtuellen Künstlern interagieren. Auch Telekom hat kürzlich einen Roblox-Auftritt lanciert: «Beatland» ist eine virtuelle Club-Experience, in der man sich unter anderem als Türsteher betätigen kann. Zur Eröffnung spielte der DJ Boris Brejcha eine Serie von virtuellen Live-Sets.
Google kauft Startup für XR-Displays
Mit der Akquisition von Raxium unterstreicht Google seine Ambitionen im XR-Bereich: Das Startup arbeitet seit fünf Jahren an Microdisplays für AR- und VR-Brillen. Anscheinend soll Google für Raxium eine Milliarde Dollar bezahlt haben.