Nachdem wir an dieser Stelle kürzlich spekuliert haben, dass Apple noch 2021 eine AR-Brille präsentieren könnte, deutet nun ein Bloomberg-Bericht in eine andere Richtung: das erste XR-Gerät von Apple soll eine VR-Brille sein, die aber auch AR-Funktionen hat.

Bloomberg: Apple bringt 2022 eine VR-Brille

Die Newsplattform Bloomberg hat anscheinend von Apple-Insidern erfahren, dass das Unternehmen an einer Standalone-Brille ähnlich der Oculus Quest arbeitet. Das Gerät soll relativ teuer werden (anscheinend über 1000 Dollar), dafür aber über einen ultraschnellen Prozessor und ein Display mit einer «sehr viel höheren» Auflösung als bestehende Virtual-Reality-Brillen verfügen. Ausserdem soll das Gerät auch über Augmented-Reality-Features verfügen – und so den Grundstein legen für dezidierte AR-Brillen, die dann später folgen werden.

Schweizer Bergdorf ist in VR begehbar

Der Twitter-User «nobelchoco» hat das Bündner Bergdorf Soglio komplett digitalisiert: Aus über 10’000 Fotos und mithilfe einer Photogrammetrie-Software ist ein begehbares 3D-Modell entstanden, welches das ganze Dorf umfasst. Zu finden ist das virtuelle Soglio in der VR-App VRChat.

Met lanciert virtuelle Kunstausstellung

Wer statt in ein Schweizer Bergdorf lieber virtuell in ein New Yorker Museum reisen will, hat seit kurzem auch diese Möglichkeit: Während fünf Wochen ist das Metropolitan Museum of Art virtuell begehbar. Neben 360°-Panoramen gibt’s auch ein AR-Feature, mit dem man sich berühmte Gemälde aus dem Met in die eigenen vier Wände hängen kann.

Valve investiert in Brain-Computer Interfaces

Der Betreiber der Steam-Plattform und Produzent der VR-Brille «Valve Index» hat eine Partnerschaft mit dem Neurotech-Unternehmen OpenBCI bekanntgegeben. Gemäss Valves Co-Founder Gabe Newell arbeiten die beiden Unternehmen an «high-resolution [brain signal] read technologies built into headsets». Bereits im November hat OpenBCI bekanntgegeben, dass es an einem Brain-Computer Interface spezifisch für VR- und AR-Brillen arbeitet.

Gamifiziertes Staubsaugen mit der Oculus Quest

So wird Staubsaugen zum Spass: Ein VR-Entwickler hat sein Büro in 3D nachgebaut, seinen Staubsauger mit einem Quest-Controller in die virtuelle Welt übertragen und auf dem Boden virtuelle Münzen verteilt. So wird das Staubsaugen zum Spiel und je besser gesaugt wird, desto mehr virtuelles Geld kommt zusammen. Ein Video dazu gibt’s bei Reddit

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