Bereits nach dem Black Friday haben wir über Rekordverkäufe von VR-Brillen berichtet. Wie es aussieht, hält der Boom auch nach dem Weihnachtsgeschäft an: Die Oculus Quest ist in den USA bis im März ausverkauft – und die Valve Index ist aktuell nur in Japan vereinzelt erhältlich. 

Oculus Quest in den USA bis März ausverkauft

Die VR-Brille der Facebook-Tochter verkauft sich in den USA sehr gut – so gut, dass die aktuellen Liefertermine derzeit auf März verschoben wurden. In der Schweiz sind die Brillen bei den Händlern nach wie vor lieferbar. Seit der Ankündigung des VR-Games «Half-Life: Alyx» scheint sich auch die VR-Brille Valve Index sehr gut zu verkaufen: Das Gerät ist derzeit nur in Japan vereinzelt erhältlich – in allen anderen Märkten ist die Brille ausverkauft

Mahnmal wird dank Augmented Reality erlebbar

Mittels AR- und VR-Technologie erweckte ein Projektteam in Dortmund das «Mahnmal für die wehrlosen Opfer des Bombenkriegs» des deutsch-jüdischen Bildhauers Benno Elkan zum Leben. Anhand von zahlreichen Fotos rekonstruierten sie das neun mal drei Meter grosse Modell, um es nun virtuell in Originalgrösse zu zeigen – dies pünktlich zum 60-jährigen Todestag des Künstlers.

Pokémon Go erzielt 2019 einen Rekordumsatz

Auch wenn es medial ruhiger geworden ist um das wohl bekannteste AR-Spiel, welches 2016 erschien, ist es für den Entwickler Niantic weiterhin eine Erfolgsgeschichte. So setzte Pokémon Go im Jahr 2019 fast eine Milliarde US-Dollar um – was den Gesamtumsatz seit Release auf ca. 3,1 Milliarden US-Dollar anhebt. 

Oculus zeigt beeindruckende Kinowerbung

Die Schwierigkeit bei der Vermarktung von Virtual Reality besteht darin, den Leuten die Immersion, also das Eintauchen in fremde Welten, zu vermitteln. Um das zu erreichen, hat Oculus ein Kino in Los Angeles mittels Projection Mapping in ein immersives Spektakel verwandelt – ganz zum Erstaunen des Publikums. Eine schöne Art, einen Einblick in die Möglichkeiten von VR zu geben:

Gefahrgüter-Transport in VR trainieren

Das kanadische Transportunternehmen Trimac Transportation setzt für das Training von gefährlichen Situationen auf Virtual Reality – beispielsweise bei Problemen beim Transport von Gefahrgütern. Der Vorteil von VR sei es, Situationen zu trainieren, die ein Fahrer glücklicherweise selten erlebt, in einer Situation aber richtig reagieren sollte. Mit dem VR-Training baut der Mitarbeiter «muscle memory» auf und reagiert in Stresssituationen besser.

Chatbots 2.0 mit digitalen Menschen?

Das neuseeländische Startup Soul Machines entwickelt digitale Menschen, welche als Avatare für verschiedene Funktionen zur Verfügung stehen – beispielsweise für eine Beratung zur Finanzierung eines Autos. Die digitalen Menschen sind nicht nur optisch sehr realistisch, sondern können sich dank künstlicher Intelligenz auch immer menschlicher verhalten, was zu natürlichen Gesprächen führt. Das Startup hat gerade kürzlich 40 Millionen US-Dollar für die Weiterentwicklung ihrer «Soul Machines» erhalten.

VR hilft die Angst vor dem Zahnarzt zu senken

Selten jemand geht gerne zum Zahnarzt. Um diese Angst vor den Untersuchungen und Prozeduren zu nehmen, setzen Zahnärzte vermehrt auf Virtual Reality. Im Behandlungsstuhl sitzend bekommen die Patienten eine VR-Brille und können so an einen Ort reisen, wo sie sich ablenken können  und dabei sogar das Gefühl haben, die Zeit gehe schneller um.

Studie sieht VR als wichtige Technologie in der psychischen Gesundheitsfürsorge

Virtual Reality könnte in Zukunft eine wichtige Rolle in der psychischen Gesundheitsfürsorge einnehmen. Dies deshalb, weil gerade in abgelegenen Gegenden die wichtigen Beratungs-Gespräche vor Ort nicht regelmässig möglich sind und diese Therapien in Virtual Reality besser funktionieren als beispielsweise in Videokonferenzen. Eine entsprechende Studie kam zum Schluss, dass sich Patienten in VR nicht nur engagierter waren, sondern sich auch offener ausdrückten.

NextMind: Gedankensteuerung für rund 400 US-Dollar

Das in Frankreich ansässige Unternehmen NextMind hat sich auf Computer-Hirn-Interfaces spezialisiert und nun ein Gerät vorgestellt, mit welchem man über Gedanken elektronische Geräte steuern kann – beispielsweise einen TV:

Einige Entwickler aus dem VR-Bereich arbeiten ebenfalls an solchen «Brain-Computer Interfaces» (BCI), um in Zukunft noch intuitiver in und mit der virtuellen Welt zu interagieren.

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