Woher kommt eigentlich der Strom, der unsere Smartphones und Laptops zum laufen bringt? Um diese Frage zu beantworten, setzt das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) auf Virtual Reality. Ausserdem verspricht ein finnisches Startup hochauflösende VR-Brillen und die Technologie wird vermehrt in der Ausbildung eingesetzt.

Aber auch bei AR gibt es Neues: So stellt Magic Leap nicht nur eine «Angry Bird» Variante für die AR-Brille vor, sondern auch spezielle AR-Kopfhörer. Google entwickelt ausserdem seine AR-Sticker weiter und Coca Cola setzt auf eine AR-Kampagne.

 

VR-Brille mit Auflösung ähnlich des menschlichen Auges?

Varjo Technologies, ein finnisches Startup erhält in einer neuen Finanzierungsrunde 31 Mio. US-Dollar. Die Finnen haben laut eigenen Angaben eine VR-Brille entwickelt, welche «human-eye resolution» ermöglicht. Die High-Ende Brille ist für die Industrie gebaut, wo absolut präzise und hoch-aufgelöste Objekte langfristig mittels VR zu besserem Design und innovativeren Produkten führen soll. Die besagte Brille, die in Partnerschaft mit Firmen wie Airbus, Audi, BMW und Volkswagen entsteht, soll später dieses Jahres erscheinen und nächstes Jahr mittels AR/XR Add-On erweitert werden.

Geld für VR-Startup im Bereich Ausbildung

STRIVR, ein amerikanisches Startup erhält in einer neuen Finanzierungsrunde 16 Mio. US-Dollar. Die Firma fokussiert sich auf VR-Ausbildungsanwendungen und konnte bereits Walmart mit einer Trainingsanwendung unterstützen, die nun in Tausenden von Stores ausgerollt wird.

Bandara: ewz setzt auf Virtual Reality

Woher kommt eigentlich der Strom, der unsere Smartphones und Laptops zum laufen bringt? Um diese Frage zu beantworten, setzt das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) auf Virtual Reality. Dafür wurden wir von Bandara beigezogen und haben hierzu einen knapp 6-minütigen 360°-Film konzipiert und produziert. Persoenlich.com hat hierzu berichtet.

Ausserdem haben wir Marcel Langenegger, Fachspezialist Live Experience und Projektverantwortlicher bei ewz, in einem kurzen Interview fünf Fragen zum Einsatz von Virtual Reality gestellt.

Angry Birds auf der Magic Leap erschienen

Das bekannte und erfolgreiche Mobile-Game «Angry Birds» ist nun auch für die neu erschienene AR-Brille «Magic Leap One» erhältlich. Darin kann der Spieler aus der Ich-Perspektive mit den namensgebenden Vögel auf Schweine schiessen, die sich dank den in der Brille verbauten Sensoren in der eigenen Umgebung – zum Beispiel im Wohnzimmer – verstecken.

Magic Leap und Sennheiser stellen Spatial Kopfhörer vor

Die beiden Hardwarehersteller sind eine Kooperation eingegangen und haben einen AR-Kopfhörer entwickelt, der vor allem die örtliche Positionierung der Geräusche im Raum realistisch verortet. Der Kopfhörer bietet dabei eine besondere Form der Geräuschunterdrückung: mit Mikrofonen werden die Umgebungsgeräusche aufgezeichnet und mit den digitalen Geräuschen der Applikation abgemischt, sodass sich diese lebensechter anfühlen – ein wichtiger Faktor für die Immersion.

Googles AR Sticker heissen nun Playground

Google hat auf seiner eigenen Konferenz nicht nur die neuen Pixel 3 Smartphones vorgestellt, sondern auch Neues aus dem Bereich Augmented Reality gezeigt. Die bereits letztes Jahr eingeführten «Stickers» erlaubten es, digitale Elemente dank AR Core in die Umgebung zu setzen. Diese Funktion wurde nun zu «Playground» umgetauft und erlaubt es, auch animierte Modelle zu platzieren, die Dank AI zudem auf die Umwelt reagieren: so wird die Beleuchtung der Modelle der realen Umgebung angepasst und die Figuren erkennen beispielsweise auch ein Lächeln, wenn man für den Effekt die Selfie-Kamera nutzt.

Coca Cola und NASCAR stellen AR-Experience vor

Der Getränkehersteller tritt als Sponsor bei NASCAR auf und hat nun eine AR-Kampagne vorgestellt. Diese erlaubt es, eine übergrosse Cola-Dose dank AR in seine Umgebung zu setzen. Diese Dose dient danach als Portal, um in 360°-Szenen einzutauchen, welche historische Momente der NASCAR Rennsaisons zeigt:

Leak: Snap Inc. will Spectacles zu AR-Brillen ausbauen

Evan Spiegel, der CEO der Firma hinter Snapchat, hat gemäss einem internen Memo die Wichtigkeit von Augmented Reality für die Firma hervorgehoben. So sei das Ziel von Snap, die AR-Spitzenposition zurückzugewinnen, die mittlerweile bei Facebook, Google oder Apple verortet wird. Gemäss Spiegel sei es deshalb wichtig, weil er AR als nächsten Paradigmenwechel in der Computertechnologie versteht und Snap eine zentrale Rolle einnehmen soll, wenn die Entwicklung dahin geht, dass Computer die Realität erweitern («spatial computing»). Erreicht werden soll dies, indem die AR-Brille «Spectacles» so ausgebaut werden soll, dass sie die Welt um sich herum erkennt.

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