Vor zwei Monaten haben wir darüber spekuliert, dass Netflix im nächsten Jahr in das Gaming-Business einsteigen könnte – und das auch VR bald ein Thema sein könnte. Nun ist es bereits soweit: Netflix hat sein erstes Virtual-Reality-Game veröffentlicht. Während also der Streaming-Gigant im VR-Bereich mitmischt, sorgte dafür eine VR-Experience in der TV-Welt für Furore: die immersive Doku «Space Explorers» gewann einen Emmy.
Netflix bringt ein VR-Game für die Oculus Quest
Via Oculus App Lab macht der Streaming-Gigant seine erste Virtual Reality Experience der Öffentlichkeit zugänglich: «Eden Unearthed» ist eine interaktive Erweiterung der Anime-Serie «Eden», welche seit Frühling auf Netflix zu sehen ist.
VR-Doku gewinnt Primetime Emmy
Das kanadische Studio «Felix & Paul» gewinnt mit seiner Virtual-Reality-Doku «Space Explorers» einen Emmy-Award in der Kategorie «Outstanding Interactive Program». Die vierteilige Serie begleitet acht Astronauten auf der International Space Station. Für den Dreh wurden spezielle 360°-Kameras entwickelt, mit welchen die Astronauten in der Schwerelosigkeit drehen konnten.
Zoom kooperiert mit Facebook für VR-Meetings
Vor einigen Wochen hat Facebook die VR-Meeting-Software «Horizon Workrooms» vorgestellt. Neu arbeitet Facebook auch mit Zoom zusammen: Horizon-User können als VR-Avatar an Zoom-Meetings teilnehmen.
Mit der VR-Brille ins Berlin der 1920er Jahre
Eine Virtual-Reality-Brille ist auch eine Zeitmaschine: Die neue VR-Experience «20s.BERLIN» kann man in die deutsche Stadt in den goldigen 20er Jahren eintauchen und die Gegend rund um das Brandenburger tor virtuell erkundigen. Die VR-Attraktion geht zunächst als mobile Station auf Tour und soll dann später auch auf Steam erscheinen.
Mit Virtual Reality gegen den Klimawandel
Die VR-Experience «Myriad» macht es möglich, die Folgen des Klimawandels hautnah zu erleben. Dabei kann man einem Polarfuchs auf Wanderschaft folgen, mit dem Waldrapp nach Palmyra fliegen oder mit einer Schildkröte durchs Meer schwimmen.