Die Virtual- und Augmented-Reality-News dieser Woche machen Erwachsene froh, aber Kinder ebenso: Erwachsene können sich ab sofort die HoloLens 2 kaufen (leider noch nicht in der Schweiz) und in Zürich ein neues VR-Arcade besuchen. Kinder werden dank AR Teil der Sesamstrasse und können bei medizinischen Eingriffen eventuell bald eine VR-Brille aufsetzen statt eine Vollnarkose zu erhalten.
Die HoloLens 2 wird ab sofort ausgeliefert
Nachdem Microsoft die zweite HoloLens-Generation Ende Februar angekündigt hat, kann das Gerät jetzt für 3500 US-Dollar gekauft werden – allerdings aktuell erst in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Neuseeland, Australien und den USA. Im Vergleich mit der ersten Generation wurden in erster Linie das Sichtfeld und der Tragekomfort verbessert. Wir durften das Gerät im Sommer bei Microsoft in Zürich testen und stellten dabei fest, dass auch die Gestensteuerung einiges besser ist als bei der ersten Version.
Neues VR-Arcade in Zürich
Einen Katzensprung von der Fusion Arena entfernt hat in Zürich ein neues Virtual Reality Arcade die Tore geöffnet: In der VR City gibt es drei Ganzkörper-Experiences, bei denen bis zu 10 Personen gleichzeitig spielen können. Zudem kann eine ganze Reihe von Teilkörper-Games gespielt werden, darunter «Klassiker» wie Beat Saber oder Job Simulator.
Neue Gerüchte zu Apples XR-Plänen
Gemäss Artikeln von The Information und Bloomberg will Apple sein erstes XR-Device nicht wie oft gehört 2020, sondern erst 2022 auf den Markt bringen. Es soll sich dabei um ein Gerät handeln, dass sowohl VR- als auch AR-Fähigkeiten hat. Gemäss den Berichten sieht die Brille aus wie eine schlanke Version der Oculus Quest. Im Jahr 2023 soll dann eine AR-Brille erscheinen, welche den Formfaktor einer Sonnenbrille haben soll.
Sesame Street Yourself: Neue AR-App für Kinder
Elmo und das Krümelmonster gibt es neu auch in Augmented Reality: Die neue App «Sesame Street Yourself» lässt Kinder virtuelle Kostüme tragen und lässt sie neben ihren Lieblingscharakteren singen, tanzen und spielen. Bei der Entwicklung der App wurde gemäss den Entwicklern ein grosser Fokus auf den Datentschutz gelegt: das Bildmaterial der Kids bleibt lokal auf dem Gerät.
Kann Virtual Reality Vollnarkosen ersetzen?
Im Rahmen des Starlight-Programmes werden in den USA VR-Brillen an schwer kranke Kinder verteilt. Die Geräte werden unter anderem dafür eingesetzt, um die Kinder bei schwierigen medizinischen Eingriffen abzulenken. Einige Kinder sollen die VR-Simulation gar so intensiv erleben, dass sie eine Vollnarkose ersetzt, sagt Medical Director Joe Albietz vom Children’s Hospital Colorado: «Tatsächlich kann Virtual Reality die Narkose ersetzen und die Schmerzen erträglich machen», sagt Albietz. «VR hat dadurch einen grossen Einfluss auf die Lebensqualität unserer Kinder im Krankenhaus. Wir haben Kinder, die früher eine Vollnarkose brauchten, heute aber mit nur minimalem Medikamenteneinsatz bei Bewusstsein bleiben können.»