Von den grossen Technologiekonzernen scheint Meta derzeit in Sachen Metaverse die Nase vorne zu haben. Das hat natürlich zu einem grossen Teil mit der Namensänderung von Facebook zu Meta zu tun. Es hat aber auch damit zu tun, dass das Unternehmen 2021 10 Milliarden Dollar in das Metaverse investierte. Aber auch Apple will in diesem wachsenden Markt mitmischen, wie die Metaverse-News der letzten Woche zeigen.

 

Morgan Stanley: Metaverse-Markt in China alleine 8 Billionen US-Dollar?

Die Investmentbank hat in einer aktuellen Stellungnahme das Potential des Metaverse-Marktes beziffert. Alleine für China beziffern sie das Potential für den Markt auf «$8 Trillion» – oder 8 Billionen US-Dollar in deutscher Schreibweise.

Apple bestärkt Metaverse-Ambitionen

Apple-CEO Tim Cook äusserte sich kürzlich zum Thema Metaverse und bekräftigt Apples Ambitionen, in diesem Bereich mitzuwirken: «We see a lot of potential in this space and are investing accordingly», so Cook auf eine Frage zu Apples Plänen im Metaverse – worauf der Börsenkurs von Apple gleich einen Sprung nach oben machte. Tim Cook liess ebenfalls verlauten, dass Apple gerade im Kontext des Metaverse den Datenschutz sehr ernst nimmt.

iOS Code «verrät» AR/VR Headset von Apple

Im Code der neuen Betriebssystems-Version 15.4 von Apple hat es verschiedenen Berichten zufolge Hinweise darauf, dass Apple in Zukunft ein AR/VR-Headset bringen wird. Ausserdem wurde klar dass Apple in Zukunft das offene WebXR-Format unterstützen wird. Ob es sich um eine definitive Bestätigung eines eigenen Headsets handelt, wird die Zukunft zeigen.

Meta bringt Horizon auf Smartphones

Auch wenn die VR- oder Metaverse-Plattform «Horizon Worlds» nur in den USA und in Kanada ausprobiert werden kann, kündigte Meta bereits an, dass die Plattform noch dieses Jahr auch auf Smartphones zugänglich gemacht wird. Das würde bedeuten, dass nicht zwingend eine VR-Brille notwendig ist, um sich in der virtuellen Welt zu bewegen.

Meta rollt Updates aus

Für die neu «Meta Quest 2» getaufte VR-Brille (vormals Oculus Quest 2) hat Meta mit dem Update 37 gleich zwei wichtige Verbesserungen ausgerollt: Zum einen sind neu hochwertige Handinteraktionen möglich (und Meta lancierte dazu ein Framework für Entwickler). Zum anderen wurden die überarbeiteten Avatare vorgestellt, welche nicht nur plattformübergreifend genutzt werden können (z.B. auf Instagram), sondern auch optisch verbessert wurden. Meta arbeitet zudem weiterhin auch an fotorealistischen Avataren.

Bytedance lanciert virtuelle Welt

Der Konzern, zu welchem auch TikTok gehört, hat mit «Paiduidao» eine eigene VR-Plattform gestartet, in welcher User in einer virtuellen Umgebung interagieren können. Der Konzern vermeidet es (allenfalls mit Blick auf den Konkurrenten Meta) von einer Metaverse-Plattform zu sprechen. Bytedance hat aber mit der Akquise von Pico Interactive bereits 2021 einen der grössten VR-Headset-Hersteller einverleibt und es ist davon auszugehen, dass das Unternehmen sich zu einem Konkurrenten von Meta mausert im Metaverse-Rennen.

Google setzt weiter auf YouTube VR

Auch wenn sich Google aus dem VR-Hardwaregeschäft zurückgezogen hat, entwickeln das Unternehmen seine VR-Variante von YouTube weiter. Eine Weiterentwicklung greift dabei auf die neuen Funktionen der Meta Quest 2 zurück: Mit der VR-Brille kann man seine Umgebung im Passthrough-Modus einblenden. So ist es möglich, Youtube-Videos so auf einen grossen virtuellen Screen ins Wohnzimmer zu bringen.

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