Bill Gates glaubt, dass innerhalb der nächsten drei Jahre die meisten Meetings im Metaverse stattfinden werden. Doch wir werden im Metaverse nicht nur arbeiten, sondern wollen auch Spass haben. Deshalb ist es spannend zu sehen, wie immer mehr beliebte Charaktere und Marken den Weg ins Metaverse finden – beispielsweise Pac-Man, die Foo Fighters oder McDonald’s.
McDonald’s schützt Marke fürs Metaverse
Die Fastfood-Kette hat ihr eingetragenes Warenzeichen für virtuelle Güter, Services und Restaurants erweitert. Darunter sind Einträge wie «Operating a virtual restaurant featuring actual and virtual goods,» und «operating a virtual restaurant online featuring home delivery». Ist dies ein Hinweis darauf, dass wir im Metaverse künftig Burger bestellen können in virtuellen McDonald’s Filialen?
Super Bowl: Foo Fighters kündigen Konzert im Metaverse an
Nach dem diesjährigen Super Bowl tritt die bekannte Band auf Metas Plattform «Horizon Venues» auf. Die Nutzer:innen erwartet eine Football-Umgebung, wo sie sich mit anderen Avataren treffen und mit Super-Bowl-Shirts einkleiden können, um danach gemeinsam das Konzert zu schauen.
Bandai Namco investiert 130 Millionen Dollar ins Metaverse
Das Videospiel-Unternehmen will eine Metaverse-Plattform entwickeln, in welcher die Figuren aus den hauseigenen Games ein virtuelles Zuhause erhalten. Zu den IPs von Bandai Namco gehören beispielsweise Pac-Man, Tekken oder Soulcalibur – und auch diverse Anime-Inhalte.
Apple: Hinweise auf XR-Betriebssystem «realityOS»
Das lange erwartete AR- und/oder VR-Headset von Apple soll mit einem neuen Betriebssystem ausgestattet werden, welches gemäss Berichten «realityOS» heissen soll. Bereits 2017 tauchen in Codezeilen Hinweise auf dieses neue OS auf. Wir werden es allerdings erst dieses oder nächstes Jahr erfahren, wenn das Headset veröffentlicht werden soll.
Metaverse-Doku zu Freundschaft und Liebe begeistert Kritiker
Die Dokumentation «We Met in Virtual Reality» dreht sich nicht nur um Freundschaften und Liebe im Metaverse, sondern wurde auch in ebendiesem gedreht. Der Film wurde komplett auf der Plattform VR-Chat gedreht und begleitet eine Gruppe von Menschen, welche in dieser digitalen Welt ein zweites Leben führen. Die Doku schneidet nicht nur auf Kritik-Portalen gut ab, sondern stiess auch am Sundance Film Festival auf Wohlwollen.
Meta integriert «Schutzschild» im Metaverse
Nach Berichten zu Belästigungen auf den Plattformen Horizon Worlds und Venues hat Meta die Konsequenzen gezogen und führt Distanz-Filter ein. Damit kann eine persönliche Grenze angegeben werden, innerhalb derer andere Avatare ausgeblendet werden. Verschiedene andere Plattformen haben dieses Feature seit Jahren, Meta wurde nun wohl aufgrund der negativen Presse dazu gezwungen, dies ebenfalls einzubauen.
Bekommt die Quest 2 Ganzkörper-Tracking?
Die VR-Brille von Meta erlaubt es bereits, die Hände akkurat zu tracken und damit in der virtuellen Welt zu interagieren – oder dem Avatar gegenüber einen Daumen nach oben zu zeigen. Für ein immersives Gefühl im Metaverse bräuchte es aber ein Ganzkörper-Tracking, um ein sogenanntes «Embodiment» zu erreichen, also das Gefühl wirklich mit dem eigenen Körper in der digitalen Welt zu sein. Nun ist ein Screenshot aufgetaucht, welcher belegen soll dass sogar die bestehende Quest 2 dieses Feature bieten könnte.
Die Olympischen Spiele als 8K-360°-Videos
Die National Broadcasting Company Universal (NBCU) arbeitet mit Comcast zusammen, um ausgewählte Events an den Olympischen Winterspielen in 8K und 360° zu streamen. Der Präsident von NBC Olympic Gary Zenkel dazu: «partnering with global colleagues across Comcast, our 8K virtual reality experience for the Winter Games will offer fans a one-of-a-kind viewing experience».
Chirurgie-Ausbildung in VR
In Bonn können Studierende am Universitätsklinikum verschiedene Lerninhalte mittels Virtual Reality erleben. Das erlaubt es den Studierenden, ort- und zeitunabhängig in einen Operationssaal einzutreten und die Sicht eines Chirurgen einzunehmen. Erste Befragungen ergaben, dass über 90% der Studierenden diese Art der Ausbildung dauerhaft im klinischen Alltag und der Lehre integriert werden soll.