«It’s going to be at least 5 years before virtual reality goes mainstream» schrieb Business Insider vor fast 6 Jahren. Der Artikel basierte auf dem Gardner Hype Cycle und mutmasste, dass der «Hype-Peak» im Jahr 2014 erreicht war. Danach ging der Hype bekanntermassen zurück – doch jetzt häufen sich die Anzeichen, dass die Technologie den Mainstream erreicht.
Die Oculus Quest 2 ist ein Verkaufsrenner
Gemäss dem Investmentberater Mark Mahaney hat Facebook die Oculus Quest bisher 5 bis 6 Millionen mal verkauft – und ist auf dem besten Weg im ersten Jahr nach Verkaufsstart, also bis Oktober, 8 Millionen Einheiten zu verkaufen. Das deckt sich mit der Aussage von Mark Zuckerberg, dass die Quest 2 «das erste Mainstream-Headset» werde. Facebook hat damit bereits zum aktuellen Zeitpunkt die Quest 2 mehr verkauft als Sony die PSVR in fünf Jahren.
Energie Baden-Württemberg setzt in der Ausbildung auf AR und VR
EnBW und Netze BW haben ein neues Aus- und Weiterbildungszentrum eingeweiht, in dem Virtual Reality und Augmented Reality zum Einsatz kommen. Die Technologien werden beispielsweise genutzt, um Elektriker auszubilden: «Die Arbeitsschritte müssen intensiv geübt werden, denn ein Fehler könnte schwerwiegende Folgen haben. Die richtigen Handgriffe können wir jetzt mithilfe digitaler Technik in einem gesicherten Umfeld trainieren.» So liessen sich beispielsweise Schalthandlungen hervorragend an virtuellen Trafos simulieren. Das ist genau der Use Case, den wir von Bandara für BKW umgesetzt haben.
EVK Hamm nutzt Virtual Reality zur Schmerzlinderung
Verletzungen als Folge von Verbrennungen sind häufig mit starken Schmerzen verbunden. Vor allem bei Kindern haben starke Schmerzerlebnisse psychische, aber auch körperliche Folgen. Der Kinderchirurg Dr. Markus Palta vom evangelischen Krankenhaus Hamm setzt deshalb auf Virtual Reality, um die Kinder während der Behandlung abzulenken und so die Schmerzerfahrungen zu lindern. Zum Einsatz kommt ein VR-Erlebnis, bei dem Schneebälle auf Pyramiden geworfen werden. «Die Eislandschaft wirkt kühlend für die Kinder», erklärt Palta einen weiteren Vorteil des Spiels neben der Ablenkung.
AR-App macht Schweizer Kulturerbe interaktiv erlebbar
Die Berner Fachhochschule hat eine Augmented-Reality-App entwickelt, die nicht mehr existierendes Kulturerbe virtuell erlebbar macht: Gebäude aus vergangener Zeit können am ursprünglichen Ort und in Originalgrösse besucht werden. Aktuell sind drei Standorte implementiert: Das Amphitheater von Avenches, die Tempelsäulen von Augst (Augusta Raurica) und der Christoffelturm in Bern.
Doritos verlost Festivaltickets über AR-Plakate
Unter dem Motto «Make Your Play» lanciert die Chipsmarke Doritos in Grossbritannien eine Kampagne, bei welcher Plakate mit Augmented-Reality-Inhalten erweitert werden: Nachdem man via QR-Code die AR-Experience aktiviert hat, erscheint ein Portal, durch das man einen Einblick in ein Musikfestival erhält – und dafür auch Tickets gewinnen kann. Weitere Infos zum Thema «AR im Marketing» gibt’s hier.