Augmented Reality schlägt die Brücke zwischen Online-Shopping und dem physischen Einkauf: Mit der WebAR-Technologie kann man direkt aus einem Online-Shop ein 3D-Modell eines Produktes laden und in seinen eigenen vier Wänden platzieren. Dass AR einem Shop nicht nur einen innovativen Anstrich gibt, sondern auch den Umsatz steigert, zeigen Zahlen des Online-Shops «eBag».
AR steigert die Conversion Rate um 112% in Online-Shop
Der Onlineshop eBag nutzt AR und 3D-Modelle für den Verkauf von Taschen und Rucksäcken. Nun hat das Unternehmen Zahlen bekannt gegeben, welche für diese Technologie sprechen. So seien die Verkäufe auf mobilen Geräten um 112% und auf Desktop um 81% gestiegen, wenn die Kunden mit den 3D-Modellen und/oder der AR-Funktion genutzt haben.
LG und NTT Docomo arbeiten an schlanker AR-Brille
Ein südkoreanisches IT-Portal berichtet, dass LG Electronics und der japanische Telekommunikationskonzern NTT Docomo im nächsten Jahr eine Augmented-Reality-Brille auf den Markt bringen wollen. Der aktuelle Prototyp soll nur 80 Gramm wiegen. Das Gerät soll sich an den Consumer-Markt richten und zunächst in Japan zum Verkauf stehen.
Die Mobilität von morgen schon heute in VR erleben
Das Institut für nachhaltige Entwicklung der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) setzt auf Virtual Reality, um die Stadt der Zukunft schon heute erlebbar zu machen. Das virtuelle Erlebnis beginnt an einem Hyperloop-Bahnhof, von wo aus man sich mit verschiedenen Transportmitteln auf den Heimweg begeben muss – beispielsweise mit einem autonomen Taxi. «Studien belegen, dass durch das Erleben von Szenarien mittels VR die Wahrnehmung von Sachverhalten und die Bewertung ebendieser beeinflusst werden kann», sagt die Forscherin Mirjam West.
Ostendo will AR-Display mit 150 Grad Sichtfeld produzieren
Das kalifornische Unternehmen Ostendo nutzt «Quantum Photonic Imaging» um ein Display für AR-Brillen zu entwickeln, das ein Sichtfeld von 150° bieten soll – was dreimal so gross wäre wie das Display der HoloLens 2. Noch in diesem Jahr will Ostendo eine 1’500 Quadratmeter grosse Fabrik eröffnen und anschliessend mit der Produktion starten.
Virtuleap lanciert Gehirntraining in Virtual Reality
Die VR-App «Enhance» bietet ein tägliches Training für das Gehirn in einer multisensorischen virtuellen Umgebung. In fünf verschiedenen Games können verschiedene kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, räumliche Orientierung oder motorische Kontrolle trainiert werden. Die Applikation steht für die Oculus Rift, Oculus Quest und für Viveport-Headsets zur Verfügung.
Neues Oculus-Update bringt VR-Multiplayer-Modus
Mit dem neuen Feature «Travel together» erlaubt Oculus Entwicklern von VR-Applikationen, ihre Apps multiplayer-fähig zu machen. So treffen sich bis zu acht Freunde in einer Lobby und können danach gemeinsam die VR-Experience erleben. Dies wird auch als Vorstufe von Facebook Horizon gesehen – der Social-VR Plattform, die Facebook voraussichtlich im Herbst lanciert.
Köln bietet VR-Stadtführungen
Die deutsche Stadt setzt neuerdings auf Virtual Reality für historische Stadtführungen. Mit Timeride können Besucher mittels einer VR-Brille an verschiedenen Standorten einen virtuellen Blick in die Vergangenheit werfen um beispielsweise zusehen, wie sich die Stadt verändert hat.
Google Maps nutzt nun VPS für exakte Positionsbestimmung
Mit dem Visual Positioning Service (VPS) nutzen Smartphones den Kamerafeed und gleichen das Gefilmte mit Foto-Daten (beispielsweise von Google Streetview) ab. Damit lässt sich die Position und Ausrichtung des Smartphones viel genauer festlegen als mit GPS-Daten. Google hat diese Technologie bereits letztes Jahr vorgestellt, nun können Nutzer die Funktion in der Live View der Google Maps Applikation aktivieren. VPS bietet somit auch die Grundlage für eine exakte Positionierung von künftigen AR-Inhalten.
Samsung stellt Whitepaper zu 6G vor
Während 5G derzeit eingeführt wird, kümmert sich Samsungs Forschungsabteilung bereits um die nächste Generation. Der künftige Standard soll ab ca. 2028 eingeführt werden und mit Übertragungsraten von 1’000 Gbit/s und sehr tiefen Latenzzeiten daherkommen. Dies würde aufwändige XR-Anwendungen erlauben, welche nur noch in der Cloud berechnet werden. Teilweise wird dies bereits mit der aktuellen 5G-Technologie möglich sein.
Snoop Dogg hat jetzt einen AR-Wein
Bereits vor zwei Jahren hat die Weinmarke «19 Crimes» eine Serie von Weinen lanciert, bei welchen die Etiketten mit einer AR-App zum Leben erweckt werden können – und Verbrecher ihre Geschichte erzählen lässt. Der neuste Wein von 19 Crimes, «Cali Red», wird aus kalifornischen Trauben gewonnen – und hat deshalb eine kalifornische Ikone auf der Etikette: Snoop Dogg. Auch er kann mit der AR-App zum Leben erweckt werden.