Lebensechte Avatare sind ein entscheidender Faktor, um virtuelle Meetings und Social-VR-Anwendungen attraktiv zu machen. Das zeigt ein aktuelles Interview mit Mark Zuckerberg. Einen konkreten Schritt in diese Richtung macht HTC mit einem Face-Tracker, der die Mimik der VR-User auf ihren Avatar überträgt.
Facebook setzt auf realistische Avatare
In einem Gespräch hat Mark Zuckerberg bekannt gegeben, dass Facebook an der Quest 3 und 4 arbeitet und dass realistische Avatare ein wichtiges Ziel seien. Aktuell sei es noch schwierig, echt wirkende Avatare zu erstellen, das dies einen 3D-Scan des Gesichts voraussetzt. Abhilfe soll eine AI schaffen, welche mit Hilfe von Augen- und Gesichtstracking realistische Avatare mit Mimik darstellen soll. Wie realitätsnah solche Avatare aussehen können, zeigt Epic Games mit ihrer MetaHuman Demo.
HTC bringt neue Tracking-Hardware
Nach einer Reihe von geheimnisvollen Tweets zeigt ein Leak, was HTC bald der Öffentlichkeit präsentieren will: Neue Tracking-Hardware für Virtual Reality. Da ist einerseits eine neue Version der Vive Tracker, die eine längere Akkulaufzeit bieten soll, aber kleiner und leichter ist als die Vorgänger. Und andererseits bringt HTC einen «Facial Tracker», der eine präzise Erfassung von Mundbewegungen und Mimik mit niedriger Latenz ermöglicht, was wiederum einer lebensechteren Kommunikation in Social-VR-Apps und virtuellen Meetings dient.
Google verbessert AR auf Android
Während Apple auf LiDAR-Sensoren in seinen Smartphones setzt, um Informationen zur Raumtiefe zu erhalten, geht Google einen anderen Weg: Mit einem neuen Update der ARCore-Technologie werden zwei Kameras genutzt, um die Tiefeninformationen zu erhalten und so AR-Experiences zu verbessern. Das Update läuft zurzeit nur auf den hauseigenen Pixel 4 und 4 XL Smartphones, soll aber noch breiter ausgerollt werden.
Bank of America kauft tausende VR-Headsets für Mitarbeiterschulung
Immer mehr Grossunternehmen nutzen VR-Brillen für die Ausbildung ihrer Mitarbeitenden. Nachdem Walmart bereits 2018 rund 17’000 VR-Brillen bestellt hat, zieht nun die Bank of America nach: Berichten zufolge kauft die Bank tausende VR-Headsets, um Mitarbeitende an den 4’000 Standorten auszubilden.
Rec Room: Social VR Plattform startet Ingame-Verkäufe
Bei Rec Room handelt es sich um eine der erfolgreichsten Social VR Plattformen mit über 10 Millionen Registrierungen seit 2016. Die Plattform erlaubt es Kreativen, eigene Objekte und Räume zu erstellen. Neu sollen die damit verdienten «Token» als Ingame-Währung auch in US-Dollar umgewandelt und ausbezahlt werden können. Somit wird es in Zukunft möglich sein, echtes Geld in virtuellen Welten zu verdienen.
Pico kündigt neue Standalone VR-Brille an
Als einer der grössten Konkurrenten zu Facebooks Oculus gilt der chinesische Hersteller Pico Interactive. Dieser hat nun eine neue Version der «Neo» Brille angekündigt, die noch im Q2 dieses Jahres auf den Markt kommen soll (für ca. 500 Euro) und sich als Alternative zur Quest 2 positionieren will.
JCDecaux lanciert AR-Plakatkampagne für Arbeitsvermittlung
JCDecaux Estland hat zusammen mit einem Jobvermittler eine AR-Kampagne lanciert, welche es erlaubt, an Bushaltestellen in Berufe zu schnuppern. Scannt man mit dem Smartphone die entsprechenden Plakate, wird der User in verschiedene Job-Umgebungen platziert.