Am 11. Januar startet die CES 2021 – eine Messe, an dem immer viele Innovationen präsentiert werden (und die in dieser Zeit natürlich virtuell stattfinden wird). Eine erste Neuheit ist bereits geleakt: eine neue AR-Brille von LG. Dass VR und AR im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen werden, zeigt auch ein Report von Deloitte, der von über 100% Wachstum für den XR-Markt ausgeht (im Vergleich zu 2019).
Leak zeigt neue AR-Brille von LG
Im Netz sind Bilder von einer AR-Brille aufgetaucht, die LG voraussichtlich im Januar an der CES 2021 vorstellen wird. Das Gerät sieht optisch einer «normalen» Brille sehr ähnlich und verfügt über einen Anschluss, mit dem es wohl mit einem Smartphone oder einem PC verbunden wird.
Deloitte sieht Wachstum für AR und VR im 2021
Das Beratungsunternehmen Deloitte attestiert in einem Report Augmented und Virtual Reality ein grosses Wachstumspotenzial. So soll das Jahr 2021 den Umsatz im XR-Bereich um ganze 100% übertreffen, Haupttreiber sind Ausbildungs- und Enterprise-Anwendungen. Hauptgründe für das erwartete Wachstum sind die erhältlichen und günstigen, qualitativ hochwertigen VR-Headsets, die durchschnittlich 32% nachgewiesene Effizienzsteigerung in Prozessen sowie höhere Erinnerungsraten bei VR-Trainings, die zudem sicherer sind.
AR-Makeup in der Google-Suche
Seit Google 2019 ein AR-Feature für die Suchresultate vorgestellt hat, sind immer mehr 3D-Objekte zu finden – beispielsweise Tiere, Dinosaurier oder Planeten. Nun kann auch Makeup direkt via Google-Suche ausprobiert werden: Sucht man nach Produkten von Marken wie L’Oreal, Estée Lauder, MAC Cosmetics, kann man sie via AR-Funktion auf dem eigenen Gesicht begutachten.
Googles ARCore läuft auf über 1 Milliarde Smartphones
Seit dem Release im Sommer 2017 hat sich die Entwicklerschnittstelle ARCore von Google weiter etabliert. ARCore erlaubt es, AR-Funktionalitäten ohne spezielle Sensoren auf Smartphones zu nutzen. Mittlerweile läuft die Schnittstelle auf über einer Milliarde Endgeräten – ein grosses Publikum für AR-Inhalte.
Graphische Sammlung der ETH mit AR-Feature
Mit einer Augmented-Reality-App können Bilder in der Graphischen Sammlung zum Leben erweckt werden. Zeigt man mit dem Smartphone oder Tablet auf ein Bild, werden frühere Skizzen eingeblendet, lateinische Inschriften übersetzt oder Details hervorgehoben. «Die App bietet für uns eine sehr gute Gelegenheit, einen niederschwelligen Zugang zu Kunst zu ermöglichen», sagt Linda Schädler, die Leiterin der Graphischen Sammlung. «Unser Ziel ist es, über diese spielerische Vermittlung auch ein neues Publikum zu erreichen und es im konkreten Fall für Altmeisterkunst zu begeistern.»
VR-Patch für Microsoft Flight Simulator ist da
Im Sommer angekündigt, ist es jetzt soweit: Der Flugsimulator von Microsoft kann ab sofort mit der VR-Brille gespielt werden. Dank SteamVR-Support wird eine ganze Palette an Headsets unterstützt, beispielsweise die Valve Index, die HTC Vive oder die Oculus Quest mit Link-Kabel.
Hack lässt Sie in Videocalls fitter und freundlicher wirken
2020 war ein anstrengendes Jahr – auch für jene, die in Trainerhosen vom Sofa aus arbeiten. Denn «Zoom Fatigue» macht sich breit. Für Ihre letzten Videocalls des Jahres haben wir von Bandara deshalb einen Hack entwickelt: Eine Snap Camera Lens, die Sie ein bisschen weniger müde und ein bisschen freundlicher wirken lässt.
Solche Tools sind zwar witzig (und vielleicht sogar nützlich), aber natürlich nicht so nachhaltig wie richtige Erholung. Deshalb wünschen wir Ihnen geruhsame Festtage und dann einen guten Start ins neue Jahr – hoffentlich mit weniger Videocalls und mehr Apéros.
Auch wir werden uns nächste Woche erholen. Das nächste Briefing erscheint deshalb erst übernächste Woche wieder.